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Indien im eigenen Pavillon: Materialien und Maschinen für den Weltmarkt

Auf dem Weg in den Weltmarkt: Indien und seine Verpackungsindustrie (Foto: Bernd Waßmann)
Auf dem Weg in den Weltmarkt: Indien und seine Verpackungsindustrie (Foto: Bernd Waßmann)

Experten rechnen deswegen damit, dass der Gesamtumsatz der indischen Verpackungsindustrie (Materialien und Maschinen) bis 2020 auf einen Umsatz von 73 Mrd. Dollar steigt. 2015 lag der Umsatz noch bei 32 Mrd. Dollar.Allein der indische Markt zeigt Nachholbedarf: Liegt er gegenwärtig bei einem Verbrauch von etwa 4,5 kg/a per Kopf, so ist es in Deutschland zum Vergleich mit 43 kg fast die zehnfache Menge. Kunststoffe sind dabei das angesagte Material.

Die Verpackungsindustrie in Indien sieht sich nicht nur für den eigenen Markt gewappnet. Sie will auch die Weltmärkte erobern. Erstmals zeigen sich auf der interpack indische Aussteller in einem eigenen Pavillon. 47 Aussteller zeigen mit Unterstützung der PHD Chamber of Commerce and Industry hauptsächlich Lösungen auf Kunststoffbasis wie Sleeves, Beutelverpackungen inkl. Standbeuteln. Den Indian Pavillon finden Interessenten im Freigelände zwischen den Hallen 11 und 15.

Wie Navin Seth, PHD-Direktor für Messebeteiligungen gegenüber interpack news erläuterte, sehen sich die beteiligten Unternehmen mengenmäßig und technisch den Ansprüchen der Weltmärkte gewachsen. Bereits jetzt sind alle Aussteller im Exportgeschäft tätig. Angepeilt werden dabei globale Märkte, insbesondere Europa, USA und Afrika. Asien wird praktisch als Heimatmarkt betrachtet. Zielbranchen sind Süßwaren und Food sowie Pharma und Kosmetik. Auch eine Maschine hatte ihre Premiere: Von StarPac kommt eine FFS-Maschine mit Kartonierer.

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