Anzeige
Drucktechnologie

Heidelberger Druckmaschinen erreicht Jahresziele

Anzeige
Heidelberger Druckmaschinen sind dank gutem vierten Quartal zurück in der Gewinnzone. (Foto: Heidelberger Druckmaschinen)
Heidelberger Druckmaschinen sind dank gutem vierten Quartal zurück in der Gewinnzone. (Foto: Heidelberger Druckmaschinen)

Heidelberger Druckmaschinen habe 2016/2017 dank eines sehr guten Schlussquartals die Jahresziele erreicht, so Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens: „Der Nachsteuergewinn wurde erneut verbessert, und wir haben eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens geschaffen. Jetzt müssen wir die strategischen Weichen hin zu einem auf die Kundenbedürfnisse fokussierten digitalen Unternehmen stellen. Dann gelingt uns zukünftig auch das erwartete Umsatzwachstum und eine weitere substanzielle Steigerung der Profitabilität.“

Leichter Umsatzanstieg

Der Umsatz stieg nach 12 Monaten leicht auf 2,524 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,512 Mrd. Euro). Im Jahresschlussquartal allein konnte der Umsatz um knapp 20 Prozent auf 845 Mio. Euro (Vorjahr: 710 Mio. Euro) gesteigert werden. Das ursprünglich im Gesamtjahr geplante deutlichere Umsatzwachstum wurde nicht realisiert, da sich geplante Akquisitionen ins neue Berichtsjahr verschieben werden. Der Auftragseingang lag im Berichtszeitraum mit 2,593 Mrd. Euro entgegen dem Branchentrend deutlich über dem Vorjahreswert (2,492 Mrd. Euro).

Das EBITDA ohne Sondereinflüsse betrug im Berichtsraum 179 Mio. Euro (Vorjahr: 189 Mio. Euro, inkl. einem Einmalertrag von 19 Mio. € aus der PSG-Übernahme), obwohl 2016/2017 Kosten für die Branchenmesse drupa von 10 Mio. € angefallen sind. Damit wurde eine EBITDA-Marge von 7,1 Prozent (Vorjahr ohne PSG: 6,8 Prozent) erzielt.

Sehr gutes viertes Quartal

Im vierten Quartal lag der operative Gewinn (EBITDA vor Sondereinflüssen) dabei mit 85 Mio. Euro um über 20 Prozent oberhalb des vergleichbaren Vorjahreswertes. Die Sondereinflüsse lagen im Berichtszeitraum bei rund -18 Mio. € (Vorjahr: -21 Mio. Euro). Das Finanzergebnis verbesserte sich aufgrund geringerer Zinskosten erneut deutlich auf -56 Mio. Euro (Vorjahr: -65 Mio. Euro). Dies führte zu einem Ergebnis nach Steuern von 36 Mio. € (Vorjahr: 28 Mio. Euro), im Schlussquartal kletterte der Nachsteuergewinn dabei von 35 Mio. Euro auf 46 Mio. Euro.

Der Free Cashflow erreichte zum Geschäftsjahresende mit +24 Mio. Euro (Vorjahr: -32 Mio. Euro) einen deutlich positiven Wert. Damit wurde durch operative Verbesserungen und effizientes Cashflow-Management eine Verbesserung von 56 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr erreicht. Die Nettofinanzverschuldung sank im Berichtsquartal auf 252 Mio. Euro (31. März 2016: 281 Mio. Euro) und der Leverage lag mit 1,4 weiterhin deutlich unter dem Zielwert von 2.

„Wir haben den Free Cashflow deutlich gesteigert und unsere Bilanzqualität im Berichtsjahr 2016/2017 weiter verbessert. Damit ist eine sehr gute Basis gelegt, um aus eigener Kraft den Konzernumbau in die digitale Welt zu finanzieren und verstärkt interessante Übernahmeziele anzugehen. Hier werden wir in Kürze entsprechende Erfolge vermelden können“, kommentierte Dirk Kaliebe, Finanzvorstand von Heidelberg, die Entwicklung.

Über die Firmen
Heidelberger Druckmaschinen AG
Heidelberg
Heidelberger Druckmaschinen AG
Wiesloch
Newsletter

Das Neueste von
neue verpackung direkt in Ihren Posteingang!