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Zahlreiche Aufträge während pacprocess Tehran und IPAP

Die kommende Ausgabe der pacprocess Tehran und der IPAP steht Anfang Oktober 2018 auf dem Messekalender. (Foto: Messe Düsseldorf)
Die kommende Ausgabe der pacprocess Tehran und der IPAP steht Anfang Oktober 2018 auf dem Messekalender. (Foto: Messe Düsseldorf)

Etwa 7.500 Fachbesucher zog es vom 12. bis 15. Oktober auf das modernste Messegelände Irans, Shahr-e-Aftab (Exhibiran International), 167 Aussteller aus 11 Ländern stellten ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Das Angebot umfasste Exponate aus der gesamten Wertschöpfungskette der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie (pacprocess) sowie Drucktechnologien aus den Bereichen Prepress/Print, Premedia/Multichannel, Postpress, Converting und Packaging, Materials, Equipment, Services und Infrastruktur (IPAP). Die Messen belegten eine Gesamtfläche von 14.575 Quadratmetern. Zu den Ausstellern zählten nationale Unternehmen wie Vana Press, Shargh Sanat und Kooshesh Karan Machinery sowie internationale Firmen, darunter Canon Middle East, Di Mauro, und Project Engineering. „Die Wichtigkeit der Druck- sowie der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie legt die Basis für die Wettbewerbsfähigkeit verschiedenster Produkte und ist eng an das Wachstum von Exporterlösen geknüpft. Das Fachmessekonzept von pacprocess Tehran und IPAP ist bestens angenommen worden und schafft die Voraussetzungen für eine positive Entwicklung dieser Schlüsselbranchen“, kommentierte Hamed Irani, Director BRP.

„Die Premiere der pacprocess Tehran war ein voller Erfolg. Ich bin zuversichtlich, dass zukünftig noch mehr interessierte Unternehmen mit unserer Expertise im Rahmen der interpack alliance im Iran begleiten können, um Ihnen dabei zu helfen, einen chancenreichen Markt zu erschließen“, so Bernd Jablonowski, Global Portfolio Director bei der Messe Düsseldorf.

Die pacprocess Tehran, die zur interpack alliance gehört, wurde von mehreren internationalen Verbänden unterstützt. Darunter auch der italienische Maschinenbauverband UCIMA, neuer Kooperationspartner einiger interpack alliance-Messen und Aussteller in Teheran. „Die erste Ausgabe der pacprocess Tehran hat die Basis für weitere erfolgreiche Messen gelegt. Die Qualität und Quantität der Besucher lag über unseren Erwartungen. Das Gleiche gilt für die Anzahl der Aussteller und die Organisationsqualität. Die Treffen mit lokalen Unternehmen bestätigten das starke Interesse an italienischer Technologie, die dann auch im kommenden Jahr zur pacprocess Tehran zu sehen sein wird“, so Gian Paolo Crasta, Marketing & Communication Manager, UCIMA. Zu den italienischen Ausstellern in diesem Jahr gehörten Technologieanbieter wie die Cama Group und Pieri.

In Zusammenarbeit mit der World Packaging Organisation (WPO) und der parallel stattfindenden IPAP Printing & Packaging Expo wurde der Sonderbereich „iCarton“ realisiert. Dieser richtete sich an Hersteller von Karton und entsprechenden Packmitteln. Lokaler Partner war die iranische Cartons Packaging Manufacturer Association. Zu den Ausstellern gehörten unter anderem die Unternehmen Hamkar Carton, Kalia Karton und Tabdil Machine.

Die pacprocess wurde von einem zweitägigen innovationparc-Forumsprogramm begleitet, welches gut angenommen wurde. Der erste Tag setzte sich thematisch mit den Besonderheiten des iranischen Marktes auseinander, während der zweite im Zeichen der Initiative Save Food stand. Der Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im VDMA brachte sich inhaltlich aktiv in das Programm ein. Ergänzt wurde das Angebot durch sehr gut wahrgenommene „Inselvorträge“ einiger Aussteller zu jeweils spezifischen Technologiethemen.

Nicht nur von den beteiligten Verbänden kam gutes Feedback zur pacprocess Tehran, auch die Aussteller beurteilten ihre Teilnahme sehr positiv. So beispielsweise Christian Scheck, Director Sales und Marketing bei Joma Kunststofftechnik: „Wir sind sehr überrascht über das positive Feedback der Interessenten. Für uns war es der erste Schritt in den iranischen Markt. Wir sind ohne große Erwartungen gekommen, gehen aber mit viel Erwartungshaltung wieder zurück. (…) Wenn sich einige dieser Dinge, die hier andiskutiert worden sind, bewahrheiten sollten, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass wir als Firma nächstes Jahr wieder hier ausstellen werden“.

Auch das türkische Unternehmen Fitpak zeigte sich sehr angetan: „Obwohl es eine Erstveranstaltung war, waren wir sehr zufrieden. Wir haben hier die Key-Player getroffen, die ich schon ein Jahr lang vergeblich versucht hatte zu kontaktieren. Hier sind sie an unseren Stand gekommen“, so Yunus Berker Yetisi, Export Sales Representative, Fitpak. Neben der guten Besucherresonanz wurde auch das Konzept pacprocess Tehran als interpack alliance-Messe ausdrücklich gelobt. Zudem sei das Gelände eine gute Wahl gewesen.

Ein gut gebildetes, relativ junges Volk von über 80 Millionen verlangt immer stärker nach hochwertigen verpackten Produkten, die sich mit der vorhandenen Technologie der hiesigen Unternehmen nicht in konkurrenzfähiger Qualität herstellen lassen und so einen hohen Investitionsdruck bei den lokalen Produzenten erzeugen. Besonders europäischen Investoren und Partnern bieten sich große Chancen, denn diese werden von den Iranern sehr geschätzt.

Die kommende Ausgabe der pacprocess Tehran und der IPAP steht Anfang Oktober 2018 auf dem Messekalender.

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