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Am 6. März 2018 feiert der DIN-Normenausschuss Verpackungswesen sein 70-jähriges Bestehen in Leipzig. Heute ist der DIN-Normenausschuss Verpackungswesen (NAVp) zuständig für die Normung von Packmitteln, Transportbehältern, Verpackungssystemen sowie Ladeeinheiten. Er koordiniert die deutsche Mitarbeit im Bereich des Verpackungswesens in der europäischen (CEN) und internationalen (ISO) Normung.

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Aufgrund der schnellen Entwicklung im Verpackungsbereich unterliegen die schon veröffentlichten Normen einer ständigen Anpassung an den Stand der Technik. Viele Normen haben einen Bezug zur Rechtsetzung, sodass neben der Aktualisierung technischer Sachverhalte bei der Überarbeitung von Normen auch geänderte Verordnungen und Richtlinien berücksichtigt werden.

Das Verpackungswesen steht vor neuen Herausforderungen. Die Digitalisierung in diesem Bereich lässt sich nur mit gemeinsamen Normen und Spezifikationen bewältigen. Dafür bedarf es immer öfter auch eines branchenübergreifenden Blickes.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Effizienz des Normungsprozesses: Innovationen entstehen am laufenden Band und in immer kürzerer Zeit. Ob eine Idee erfolgreich ist, hängt häufig davon ab, wie schnell sie im Markt verbreitet wird. Normen und Spezifikationen tragen dazu erheblich bei. Somit darf der Normungsprozess nicht länger als 18 Monate dauern, wenn möglich noch schneller, zum Beispiel durch die Erarbeitung einer Spezifikation DIN SPEC (PAS) in sechs Monaten.

Dies sind, um nur zwei Trends zu nennen, die Herausforderungen an die Zukunft für den NAVp.

Unternehmen

Normenausschuss Verpackungswesen (NAVp) im DIN e. V.

Burggrafenstr. 6, Am DIN-Platz
10787 Berlin
Deutschland

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