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Vor 40 Jahren hat Rolf F. Walther die erste zusammenfaltbare Mehrweg-Transportbox aus Kunststoff auf den europäischen Markt gebracht. Heute produziert der Pionier im Bereich faltbare Mehrweg-Kunststoffbehälter aus Kevelaer mehrere Millionen Boxen jährlich.

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Thomas Walther, Geschäftsführer Walther Faltsysteme, und Dominik Lemken, Head of Project Management Walther Faltsysteme, präsentieren einen Teil des umfangreichen Produktportfolios.  (Bild: Walther Faltsysteme)

Thomas Walther, Geschäftsführer Walther Faltsysteme, und Dominik Lemken, Head of Project Management Walther Faltsysteme, präsentieren einen Teil des umfangreichen Produktportfolios. (Bild: Walther Faltsysteme)

Während Falten für die einen eine ungeliebte Alterserscheinung sind, ist das Falten für Walther Faltsysteme seit vier Jahrzehnten ein Grundprinzip: 1978 kommt Firmengründer Rolf F. Walther auf einer Geschäftsreise nach Japan die Idee für einen zusammenlegbaren Kunststoffbehälter für den europäischen Markt. Der Diplom-Ingenieur tüftelt gemeinsam mit dem Spritzguss-Unternehmen Formex Plastik die robuste Faltbox aus, die deutschen Industriestandards entspricht. Das Grundmodell aus Polypropylen – Typ 643-0 – mit dem Teilungsmaß einer Europalette (600 x 400 mm) als Grundfläche und einem Volumen von 60 l entwickelt Walther in den darauffolgenden Jahren weiter. Konsequente Vertriebsarbeit und der Verkauf erster kleinerer Mengen in den Anfangsjahren zahlen sich aus, als schließlich Karstadt als erster Großkunde in den 1980er Jahren Faltboxen in sechsstelliger Stückzahl bestellt, erinnert sich Thomas Walther, Sohn des Firmengründers und heutiger Geschäftsführer.

RFID und Nachhaltigkeit

Heute stellt Walter Faltsysteme verschiedene Mehrweg-Transportlösungen in unterschiedlichen Maßen her. „Wir entwickeln für unsere Kunden individuelle Konzepte für die Mehrweglogistik, die den speziellen Anforderungen des Einsatzgebietes entsprechen. Für empfindliche Elektrokomponenten haben wir beispielsweise ESD-Behälter im Portfolio, die spannungsfreie Transporte sicherstellen“, erklärt Thomas Walther.

Branchenentwicklungen wie dem Trend zur smarten Logistik ist Walther ebenfalls auf der Spur: Mit RFID-Technik ermöglicht die Kunststoff-Düsseldorfer-Palette im Maß 800 x 600 mm die Rückverfolgung von Warenwegen und eine zuverlässige Standortbestimmung in Echtzeit. Nachhaltigkeit verfolgt das Unternehmen bereits seit 40 Jahren – und so soll es auch bleiben. Das zeigt etwa die Bio-Faltbox aus der Produktlinie Greenline: Sie besteht bis zu 93 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen.

Unternehmen

Walther Faltsysteme GmbH

Hoogeweg 136
47623 Kevelaer
Deutschland

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