IK-Konjunkturtrendumfrage 2014: Bessere Konjunkturerwartungen, höhere Rohstoffpreise und steigende Energiekosten

Diese positive Einschätzung wird allerdings durch weiter steigende Kosten getrübt. So wurden die Rohstoffe im Dezember 2013 verteuert, eine Vorgehensweise, die zu diesem Zeitpunkt bislang nicht üblich war. Weitere Preiserhöhungen kündigten Rohstoffhersteller bereits an. Vor diesem Hintergrund zeigt die IK-Umfrage auch notwendige Anpassungen bei den Verpackungspreisen für das erste Quartal 2014. Ein weiteres Indiz hierfür sind Energiekosten auf Rekordniveau.

Ab dem 1. Januar 2014 müssen die deutschen Verpackungshersteller 6,24 Cent pro Kilowattstunde für die EEG-Umlage bezahlen. Dies ist ein erneuter Anstieg um fast 20 Prozent. Auch deshalb ist für 99 Prozent der befragten IK-Mitglieder das Thema Energieeffizienz in ihren Firmen wichtig. 63 Prozent der Unternehmen arbeiten bereits mit einem eigenen Energiemanagementsystem, von den restlichen Firmen planen 83 Prozent in absehbarer Zeit die Einführung eines solchen Systems.

Aus Sicht der IK wird dieses vorbildliche Engagement der Kunststoffverpackungsbranche aber keinesfalls ausreichen, die Energiekosten in Deutschland zu kompensieren. Die neue Bundesregierung sei gefordert, ein marktorientiertes Energiekonzept auf den Weg zu bringen, das den privaten Verbrauchern und der Industrie eine sichere und bezahlbare Stromversorgung garantiere.

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ist mit über 300 Mitgliedern der größte Fachverband auf dem Kunststoffsektor in Europa. Die IK ist Trägerverband des GKV (Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V.) und engagiert sich damit auch für die Belange der gesamten Kunststoff verarbeitenden Industrie.

(mns)

Über die Firma
IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V.
Bad Homburg v.d.H.
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