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Kosmetik

Biobasierte Packmittel für Naturkosmetik

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Gegenüber den Vorjahren hat sich das ökologische Bewusstsein der Verbraucher erhöht und sie denken sorgfältiger nach, bevor sie sich entscheiden, ein bestimmtes Produkt zu kaufen. Inhaltsstoffe, Nachhaltigkeit, Abfallvermeidung und -trennung sind immer häufiger Faktoren bei der Kaufentscheidung. Auch achten die Verbraucher auf die Produktzusammensetzung und bevorzugen beispielsweise Shampoos ohne Silikone oder Hautpflegeprodukte ohne Mineralöle und Kunststoffmikropartikel.

Kosmetiktiegel aus Biograde ermöglichen eine hochwertige, angenehme Haptik und ergänzen die Botschaft einer nachhaltigen Kosmetikmarke auf natürliche Weise. (Bild: FKUR)

Verpackung kommuniziert Lifestyle

Naturkosmetik ist ein Ausdruck von Lifestyle sowie von der Persönlichkeit und Individualität des Kunden. Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen tragen nicht nur dazu bei, einen ganzheitlich nachhaltigen Ansatz umzusetzen und die jeweiligen Kosmetikmarken gegenüber denen mit traditioneller Kunststoffverpackung hervorzuheben, sie erhöhen außerdem die Wertanmutung des Produktes.

Üblicherweise kommt für kosmetische Verpackungen eine große Bandbreite an Kunststoffen zum Einsatz. Flaschen entstehen hauptsächlich aus HDPE, manchmal auch aus PP, während hochtransparente Materialien wie Polyester oder Polyamide für Tiegel gut geeignet sind. Da die Verpackung das Aushängeschild jeder Marke und jedes Produktes ist, sind neben Barriere- oder mechanischen Eigenschaften die Oberflächengüte, Haptik und Optik die Schlüsselfaktoren.

Werkstoffkombinationen problematisch

Für manche Kosmetikverpackungen kombinieren Hersteller verschiedene Kunststoffe, um die jeweiligen Anforderungen erfüllen zu können. In Bezug auf Kosmetikflaschen kommt beispielsweise PE für das Hohlteil, PP für die Kappe und für das Etikett wiederrum ein weiteres Material oder weitere Materialkombination zum Einsatz. Um jedoch die Recyclingfähigkeit eines solchen Produkts im Einklang mit einer Kreislaufwirtschaft zu erhöhen, sollten mehr Mono-Materialien eingesetzt werden. Die Produktlösung von Speick Narurkosmetik folgt dieser logischen Entwicklung durch den Einsatz von Green PE für alle drei Teile der Verpackung auf eine intelligente Art und Weise und ermöglicht somit ein einfaches Recycling.

Kosmetiktiegel aus Biograde ermöglichen eine hochwertige, angenehme Haptik und ergänzen die Botschaft einer nachhaltigen Kosmetikmarke auf natürliche Weise. (Bild: FKUR)

Selbstverständlich können Rohstoffkosten im Vergleich zu bestehenden fossilen Polymeren höher sein. Ist aber ein billiger Preis wirklich ein USP? In der Regel werden solche Produkte leicht durch einen Konkurrenten ersetzt, der in der Lage ist, zu einem noch niedrigeren Preis zu produzieren. Um dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein, sind entsprechende Marketing- und Vertriebsstrategien erforderlich, die jedoch zunehmend unabhängig von preisgetriebenen Argumentationen sind. Ein USP müssen Markenartikler evaluieren und dem Endverbraucher klar kommunizieren. Um den Verbraucher dabei zu unterstützen, wirklich nachhaltige Produkte zu identifizieren und „Green Washing" zu vermeiden, ist es beispielsweise möglich, biobasierte Inhaltsanteile der Verpackung durch externe Institutionen überprüfen zu lassen und dies auszuweisen. Die Verpackung ist dann mit entsprechenden Informationen gekennzeichnet. Eine klare und logische Botschaft mit hoher Transparenz für den Endanwender ist der Schlüssel zum Erfolg. Diese Botschaft lässt sich mit Biopolymeren eindeutig kommunizieren.

Werkstoffwechsel ohne Werkzeugwechsel

Speick Naturkosmetik wählte Braskems I’m-green-Polyethylen für die Verpackungen der Serie Speick Organic 3.0: „Ökologische und soziale Kriterien spielen bei der Auswahl unserer Rohstoffe und Verpackungen eine entscheidende Rolle. Unsere Produkte sollen durch und durch nachhaltig sein. Es ist nicht leicht, Kunststoff als Packmittel zu ersetzen. Wir haben nach einer Möglichkeit gesucht, auch hier umweltfreundlicher zu handeln. Aus diesem Grund verwenden wir für die Produkte unserer Serie Speick Organic 3.0 Flaschen aus zuckerrohrbasiertem Biokunststoff und sind rundum zufrieden damit. Die zahlreichen Auszeichnungen für unsere Produkte bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind", kommentiert Anke Boy, Marketing und Produktmanagement bei Speick Naturkosmetik.

Als Vertriebspartner für Braskem bietet FKUR deren I‘m-green-PE an. Seine Eigenschaften sind identisch mit konventionellem PE, was es den Verpackungsherstellern erleichtert, von konventionellem zu biobasiertem PE zu wechseln, da es nicht notwendig ist, Werkzeug- oder Maschineneinstellungen hierfür zu ändern. Gleiches gilt auch für das Recycling. Grünes PE kann mit konventionellem PE zusammen recycelt werden, ohne die Recyclingkette dabei negativ zu beeinträchtigen.

Bio: leistungsfähig und flexibel

Das Portfolio von FKUR bietet Lösungen für Flaschen, Tuben, Folien und Tiegel an, die entweder aus nachwachsenden oder biologisch abbaubaren Kunststoffen herzustellen sind. Biobasierte und biologisch abbaubare Materialien wie Bio-Flex und Biograde sind in ihrer technischen Leistungsfähigkeit und Verarbeitung vielseitig einzusetzen: Die Materialien eignen sich beispielsweise für die Gießfolienextrusion mit nachfolgenden Thermoformanwendungen sowie Spritzguss-Artikeln. Aufgrund ihrer besonderen Haptik bemerken die Endverbraucher den Unterschied zu bestehenden erdölbasierten Materialien sofort. Zusätzlich kann Green PE, Terralene PP (ein teilweise biobasiertes PP Compound) oder Terra­prene (ein biobasiertes TPE) ihre vorhandenen erdölbasierten Counterparts leicht ersetzen.

Über den Autor
Autorenbild
Annette Schuster und Patrick Zimmermann, Marketing, FKUR

Über die Firma
FKuR Kunststoff GmbH
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