Nachhaltige Verpackungen

Nordsee entwickelt Verpackungslösungen aus Makroalgen

Bis Februar 2020 wollen die Partner das Mak-Pak-Projekt zum Abschluss bringen. (Bild: Nordsee)
Bis Februar 2020 wollen die Partner das Mak-Pak-Projekt zum Abschluss bringen. (Bild: Nordsee)

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms der Innovationsförderung.

Bei „Mak-Pak“ handelt es sich um ein auf zwei Jahre angelegtes wissenschaftliches Projekt mit dem Ziel, eine nachhaltige Verpackungslösung aus Makroalgen für den Lebensmittelhandel zu entwickeln. Die Leitung und Koordination übernimmt die Hochschule Bremerhaven. Bei einem Pressegespräch in Bremerhaven stellen die beteiligten Partner das Projekt „Mak-Pak“ vor und unterzeichnen den gemeinsamen Kooperationsvertrag.

Nachhaltig, vielleicht sogar essbar

Ziel des Mak-Pak Projektes ist es, eine nachhaltig produzierte, entsorgbare und gegebenenfalls essbare Verpackungslösung als Darreichungsform für Lebensmittel im Außerhausverzehr sowie im Imbiss-Segment zu entwickeln. Dabei soll die Verpackungslösung ausschließlich aus marinen, spezifischen Makroalgen-Rohstoffen zur Reststoffverwertung bestehen. Das Rohmaterial soll aus ausgewählten, veredelten Makroalgenarten bestehen.

Das Verpackungsdesign will die Firma Nordsee konzipieren und nach der technischen Entwicklung in deren Filialen testen. Die Forschungspartner Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und die Hochschule Bremerhaven übernehmen die Identifizierung der passenden Rohstoffe, deren Produktion und die technische Entwicklung des Verpackungskonzepts.

Der voraussichtliche Abschluss des gemeinsamen Mak-Pak-Projektes ist Februar 2020.

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