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Neben Europa und den USA führt auch China Track & Trace für Pharmaprodukte ein. Wipotec-OCS und GS1 machen sich dafür stark, dass hierfür künftig GS1 2-D-Codes zum Einsatz kommen.

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Die Deadline für die FMD rückt näher, Unternehmen müssen sich zeitnah um die Anbindung an die Schutzsysteme kümmern. (Bild: kivladmir – Adobe Stock)

Auch in China müssen Pharmaverpackungen künftig rückverfolgbar sein. (Bild: kivladmir – Adobe Stock)

Seit einigen Jahren gelten weltweit in vielen Ländern unterschiedliche Gesetze für mehr Medikamentensicherheit. Als Vorreiter im Bereich Track & Trace in der Pharmaindustrie gilt hierbei die Türkei, welche bereits seit 2010 die komplette Lieferkette überwacht. Aber auch Länder wie China, Südkorea, USA und die EU haben bereits entsprechende Gesetze zur Serialisierung von Arzneimitteln verabschiedet. Viele weitere Länder planen derzeit die Veröffentlichung ihrer Vorgaben.

Der Aufbau einer Lösung zum Erfüllen der gesetzlichen Anforderungen ist ein komplexes Vorhaben. China hat beispielsweise seit 2013 ein eigenes Konzept für die Vergabe von Seriennummern und die technische Umsetzung der nationalen Gesetzgebungen vorgeschrieben. Die Umsetzung dieses Konzeptes ist besonders für internationale Handelspartner schwierig, da es grundsätzlich von allen anderen globalen Gesetzgebungen abweicht und technisch oft zu Komplikationen führt.

Harmonisierung von Serialisierungsrichtlinien

Gemeinsam mit GS1 will Wipotec-OCS dafür sorgen, dass auch in China zukünftig deren Serialisierung und Track & Trace Standards in Verbindung mit GS1 2D Codes zum Einsatz kommen. In China unterhält das Unternehmen deshalb gemeinsam mit einem Professor der Universität Shanghai in der dortigen Pilot Free Trade Zone (PFTZ) einen Showroom zu Demonstrations- und Trainingszwecken zum Thema Harmonisierung der chinesischen Serialisierungsrichtlinien.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit verschiedenen globalen Organisationen und nationalen Verbänden, erhielt Wipotec-OCS eine Einladung zu einer Informationsveranstaltung des chinesischen Gesundheitsministeriums in Peking. Dort fand am 13. Dezember 2017 ein Treffen von hochrangigen Regierungsvertretern statt. Gemeinsam mit Kollegen kooperierender IT-Unternehmen demonstrierte der Lösungsanbieter dort vor den Augen der Entscheidungsträger in einem regierungsnahen Konferenzzentrum die komplette und lückenlose Versorgungskette vom Hersteller bis zum Apotheker.

„Als Partner von GS1, einer internationalen Organisation, die globale Standards zur Verbesserung von Wertschöpfungsketten gestaltet und umsetzt, geht es uns darum, die Umsetzung dieses komplexen Themas für alle Teilnehmer der Lieferkette vom Hersteller bis zur Apotheke einfacher zu machen.“ erklärt Volker Ditscher, Business Manager Track & Trace bei Wipotec-OCS. „Wir pflegen auf globaler Ebene eine sehr enge Kooperation mit internationalen Organisationen, lokalen Vereinigungen und Gesundheitsbehörden um diese einerseits mit unserer Expertise zu beraten und andererseits frühzeitig von neuen Gesetzgebungen zur Serialisierung von Arzneimitteln oder deren Anpassung zu erfahren. Auf diese Weise können Unternehmen weltweit sicher sein, dass die Investitionen in unsere Systeme Zukunft haben und langfristig zum gewünschten Erfolg verhelfen.“