Ergebnisziel bestätigt: Heidelberg verbessert Profitabilität nach neun Monaten

"Heidelberg hat nach neun Monaten bei der Profitabilität deutliche Fortschritte gemacht", so Gerold Linzbach, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg. "Da wir im Abschlussquartal einen anziehenden Umsatz und ein steigendes Ergebnis erwarten, sind wir weiter zuversichtlich, unser Jahresziel eines Jahresüberschusses zu erreichen."

Der Konzernumsatz lag im Berichtszeitraum nach neun Monaten bei 1,685 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,905 Mrd. Euro). Rund ein Drittel des Rückgangs basierte auf negativen Währungseffekten. Diese führten in den besonders betroffenen Regionen Asia/Pacific und South America, vor allem Brasilien, auf Kundenseite darüber hinaus zu Investitionszurückhaltungen im Neumaschinengeschäft. Daneben wurden margenschwache Geschäfte weiter konsequent zurückgefahren. Eine Belebung der Nachfrage war dagegen in der Region North America - insbesondere den USA - zu verzeichnen.

Nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2013/2014 wurde trotz rückläufiger Umsätze die operative Gewinnschwelle überschritten. Aufgrund nachhaltiger Einsparmaßnahmen aus dem Effizienzprogramm Focus und Maßnahmen zur Erhöhung der Deckungsbeiträge haben sich sämtliche Ergebniskennzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter verbessert. So stieg das EBITDA ohne Sondereinflüsse nach drei Quartalen von 4 Mio. Euro im Vorjahr auf 67 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge erreichte somit einen Wert von 4 Prozent. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) ohne Sondereinflüsse wurde nach neun Monaten von -58 Mio. Euro auf 10 Mio. Euro gesteigert. Damit weist Heidelberg erstmals im laufenden Geschäftsjahr kumuliert ein positives EBIT aus.

Im Berichtszeitraum betrug das Finanzergebnis nach drei Quartalen -41 Mio. Euro (Vorjahr -36 Mio. Euro). Das Vorjahr beinhaltete positive Einmaleffekte aus Steuererstattungszinsen. Nach neun Monaten des aktuellen Geschäftsjahres verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern von -118 Mio. Euro im Vorjahr auf -32 Mio. Euro. Kumuliert verbesserte sich das Ergebnis nach Steuern in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2013/2014 auf -40 Mio. Euro, nach -94 Mio. Euro im Vorjahr.

Der Auftragsbestand im Heidelberg-Konzern blieb zum 31. Dezember 2013 mit 588 Mio. Euro im Vergleich zum Vorquartal (598 Mio. Euro) stabil.

Die Mitarbeiterzahl lag zum 31. Dezember 2013 bei 12.851, zuzüglich 621 Auszubildender (Vorjahr: 13.901, zuzüglich 662 Auszubildender).

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2013/2014 mit dem Ziel, einen Konzern-Jahresüberschuss zu erzielen, gilt unverändert. Heidelberg hat seine Strategie in den vergangenen Quartalen immer stärker auf die Verbesserung der Profitabilität ausgerichtet. Die Kennzahlen der ersten drei Quartale des Geschäftsjahrs 2013/2014 zeigen, dass das Unternehmen dabei gut vorankommt.

Aufgrund anhaltend ungünstiger Wechselkursentwicklungen gegenüber dem Euro, der damit in Zusammenhang stehenden Investitionszurückhaltung in einigen Märkten sowie des Abbaus margenschwacher Geschäfte erwartet das Unternehmen, dass der Gesamtjahresumsatz um rund 10 Prozent unter dem Vorjahr liegen wird. Es werden im Rahmen von Focus im laufenden Geschäftsjahr weitere Sonderaufwendungen anfallen. Das Finanzergebnis wird sich gegenüber dem nach IAS 19 (2004) berichteten Vorjahreswert verbessern. Aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen und angesichts des bereits erzielten positiven Trends in den ersten drei Quartalen strebt das Unternehmen im Geschäftsjahr 2013/2014 unverändert einen Konzern-Jahresüberschuss an.

(mns)

 

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