Herma will Umsatz mit Etikettierern und Etikettieranlagen verdoppeln

Allein der Geschäftsbereich Etikettiermaschinen - bislang der kleinste - soll in sechs Jahren rund 55 Mio. Euro zum Gruppenumsatz beitragen. „Das ist ein ehrgeiziges Ziel. Aber wir wollen dafür in den nächsten zwei, drei Jahren in Deizisau, dem Fertigungsstandort der Etikettiermaschinen, auch kräftig investieren", sagt Herma-Geschäftsführer Sven Schneller. Das betreffe zum Beispiel den Ausbau der Fertigungsfläche, aber auch die Neustrukturierung ganzer Fertigungsabläufe.

Herma möchte Prozess- und Fertigungstechnologien effizienter gestalten, vor allem in Verbindung mit stark wachsenden Stückzahlen: „Um unser Ziel zu erreichen, wollen wir über unser eigenes Spezialgebiet hinausschauen und tiefgehendes Wissen um die Produkttechnologie weiter anreichern", so Martin Kühl, Leiter des Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen. „Als Mittelständler haben wir vorher intensiv recherchiert, wer von außen am besten branchenübergreifende Kompetenz und sehr praxisnahes, sofort anwendbares Know-how beisteuern kann."

Herma hat 2013 die Managementberatung Porsche Consulting beauftragt, den Geschäftsbereich bei der Optimierung der Fertigungsprozesse zu unterstützen, zum Beispiel mit der Einführung einer Fließmontage. „Nach Abschluss der ersten Projekte sind wir positiv überrascht von den schnellen, spürbaren Erfolgen mit Porsche Consulting. Die nächsten Meilensteine haben wir schon ins Visier genommen", sagt Kühl. Die messbaren Resultate kommen nicht von ungefähr, bestätigt Till Friedrich, Partner bei Porsche Consulting: „Die Herma Mitarbeiter verfügen über umfassendes Produkt-Know-how. Und sie sind hochmotiviert, gemeinsam mit unseren Beratern die Prozessabläufe besser zu organisieren."

(mns)

 

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