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Mit dem Kauf der griechischen Argo will der österreichische Spezialist für Verpackungslösungen Alpla sein Wachstum weiter vorantreiben. Der griechische Standort wäre der erste Produktionsbetrieb in diesem Land für das Unternehmen.

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Mit der Übernahme von Argo will Alpla Kompetenzen für den Pharmamarkt aufbauen. (Bild: Alpla)

Mit der Übernahme von Argo will Alpla Kompetenzen für den Pharmamarkt aufbauen. (Bild: Alpla)

Bereits Ende 2015 übernahm die Alpla Holding den ägyptischen Produktionsstandort der Argo. Nun plant Alpla den Kauf sämtlicher Anteile des griechischen Unternehmens. Derzeit prüfen die österreichische und die rumänische Wettbewerbsbehörde das Vorhaben. Erst nach der behördlichen Freigabe kann die Transaktion fortgesetzt werden.

„Unser Ziel ist es, in Zukunft am griechischen Standort Kompetenzen für den Pharmamarkt aufzubauen. Wir sehen in dieser Branche Wachstumspotenzial und können vorhandenes Know-how nutzen“, erklärt Alpla CEO Günther Lehner.

Lösungen für Pharma und Chemie

Die 1970 gegründete Argo mit Hauptsitz in Athen besitzt je ein Werk in Griechenland (Koropi/Athen) und Rumänien (Berceni/Bukarest). Seit Beginn ist Argo auf Verpackungslösungen für die Märkte Pharmazie und Körperpflege spezialisiert.

Heute produzieren rund 270 Mitarbeiter überwiegend Flaschen, Kanister, Dosierhilfen und Verschlüsse für pharmazeutische Produkte, Kosmetik, Pflanzenschutz und Chemikalien sowie für Tiermedizin. Zu den Kunden zählen sowohl namhafte internationale wie auch regionale Unternehmen.

Über den Kaufpreis sowie sämtliche Details haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme wurde am 5. Juli unterzeichnet, die Umsetzung steht unter dem Vorbehalt der rechtlichen und behördlichen Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden.

Unternehmen

Alpla-Werke Alwin Lehner GmbH & Co. KG

Mockenstr. 34
6971 Hard
Österreich

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