30 Jahre Bildverarbeitung bei Schubert: Wie die Verpackungsroboter sehen lernten

Nach eigenen Angaben gehört Schubert weltweit zu den Vorreitern der industriellen Nutzung von Bildinterpretation und Mustererkennung.

Wie das Unternehmen mitteilte, beschäftigte sich Gerhardt Schubert seit Ende der 1970er Jahre mit der Idee eines Verpackungsroboters. Die erste Pralinenpackstraße der Welt lieferte sein Unternehmen 1984 aus. Bei dieser robotergestützten Verpackungsanlage erfolgte die Produktzuführung noch rein mechanisch.

Um dies zu ändern, überzeugte Schubert die beiden Wissenschaftler Abdelmalek Nasraoui und Josef Pecht, vom Institut für Material- und Festkörperforschung am Kernforschungszentrum Karlsruhe in sein Unternehmen nach Crailsheim zu wechseln. Gemeinsam bauten sie die Entwicklungsabteilung für Bildverarbeitung der Gerhard Schubert GmbH auf. Im ersten Schritt kamen CCD-Kameras zum Einsatz. Sie dienten als „Augen" der Roboter in der Maschinenserie „Schubert Speedline", die auf der Interpack 1987 Premiere feierte.

Anfang der 1990er Jahre führt das Unternehmen Zeilenkameras ein. Diese Neuerung machte laut Schubert den Weg frei für Lösungen in der Gebäckindustrie, wo Transportbänder mit bis zu zwei Meter Breite üblich waren. Wenige Jahre später brachte das Team einen Liniensensor zur Marktreife und stellte 1996 einen Durchlichtscanner vor. Die Komponente war robust und tauglich für den Dauerbetrieb. Es folgten Auflichtscanner und Farbauflichtscanner.

2014 erweitert Schubert das Produktportfolio um eine weitere Dimension: Auf der Interpack wird das Unternehmen einen 3-D-Scanner vorstellen, der Kontrollparameter wie Volumen, Gewicht und Stapelhöhe ermöglicht.

(mns)

 

Über die Firma
Gerhard Schubert GmbH
Crailsheim
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