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Konjunkturtelegramm September 2018

BVDM: Geschäftsklima bleibt eingetrübt

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Für September 2018 meldet das Ifo Institut eine eingetrübte Stimmung in der Druck- und Medienbranche. (Bild: BVDM)
Für September 2018 meldet das Ifo Institut eine eingetrübte Stimmung in der Druck- und Medienbranche. (Bild: BVDM)

Die vom Ifo Institut monatlich befragten Druck- und Medienunternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage sowie die Geschäftslage für die kommenden sechs Monate weniger positiv als einen Monat beziehungsweise ein Jahr zuvor. Die Werte der aktuellen und erwarteten Geschäftslage bestimmen die Entwicklung des Geschäftsklimas, das einen guten Vorlauf­indikator für die Produktionsentwicklung der Druck- und Medienindustrie darstellt.

Nachfragetief drückt Stimmung

Der saisonbereinigte Index der aktuellen Geschäfts­lage ist im September 2018 gegenüber dem Vormonat um 4,5 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 6,8 Prozent gesunken. Mit 97,0 Zählern markiert der Index­stand den bisher tiefsten Stand des Kalender­jahres. Zwar überwogen die positiven Lage­beurteilungen die negativen. Die gegenüber dem Vor­jahr sinkende Nach­frage nach gedruckten Erzeugnissen und entsprechend unbefriedigende Auftrags­lage drücken bei den Druck- und Medien­unternehmen jedoch auf die Stimmung.

Zugleich stuften die Unternehmen ihre aktuelle Ertragslage zu 42 Prozent als schlecht ein. Lediglich 19 Prozent der Unter­nehmen beurteilten sie als gut, weitere 39 Prozent als befriedigend. Darüber hinaus hat sich die Ertrags­lage gegenüber dem ersten Viertel­jahr 2018 bei 34 Prozent der Unter­nehmen verschlechtert und nur bei 14 Prozent verbessert. Bei 52 Prozent hat sie sich nicht verändert.

Erwartungen: skeptisch

Hinsichtlich ihrer künftigen Geschäfts­lage zeigten sich die Unter­nehmen im September 2018 wieder skeptischer. Auch wenn ihre positiven Erwartungen die negativen erneut überwogen, waren sie weniger optimistisch als noch vor zwei Monaten. Der entsprechende Index der allgemeinen Erwartungen ging daher gegenüber dem August-Wert um 1,2 Prozent auf 104,6 Zähler zurück. Auch das Vorjahres­niveau wurde um 2,0 Prozent verfehlt. Die Unternehmen hofften weiterhin auf eine Steigerung ihrer Produktions­tätigkeit und erwarteten ein besseres Auslandsgeschäft.

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