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Tiefdruck für Verpackungen

Südpack Bioggio setzt auf Bobst-Maschine für Spezialaufträge

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(v. l. n. r.) Enrico Riesel, Managing Director von Südpack Bioggio, und Thomas Reckert, Business Director des Bobst Geschäftsbereichs Web-fed, vor der MW 80 Tiefdruckmaschine im Produktionswerk von Südpack Bioggio in der Schweiz.

(Bild: Bobst)

Es gab verschiedene strategische Optionen für Südpack: Man konnte eine Tiefdruckmaschine für kleine Auflagen wählen, die hauptsächlich einmalige Druckaufträge für flexible Verpackungen mit Veredelung übernahm, oder eine konventionellere Tiefdruckmaschine, die in der Lage war, eine Mischung verschiedener Aufgaben kosteneffizient zu übernehmen.

Nach nur wenigen Monaten Produktionszeit ist für Südpack Bioggio erwiesen, dass die Entscheidung des Unternehmens für die Bobst MW 80 und damit für eine Tiefdruckmaschine für spezielle Auftragsarten die beste Wahl war. Das zu Südpack Verpackungen, dem laut eigenen Angaben international führenden Hersteller von Folien für Nahrungsmittel-, Non-Food- und medizinische Verpackungen, mit Hauptsitz in Deutschland gehörende Unternehmen Südpack Bioggio ist das Zentrum für Verpackungstiefdruck der Unternehmensgruppe.

Kunden wollen kleine Auflagen mit Veredlungseffekten

 „Unsere Kunden verlangen immer häufiger kleine Auflagen von einmaligen Druckaufträgen, bei denen oft visuelle und haptische Veredelungseffekte hinzukommen, die die Verpackung im Geschäft attraktiver machen“, erklärt Enrico Riesel. „Es kann eine Herausforderung sein, diese Anforderungen zu erfüllen, ohne die Produktionskosten zu erhöhen, insbesondere mit Tiefdruckanlagen, die eher für mittlere bis große Auflagen ausgelegt sind.“

Die Tiefdruckproduktion des Unternehmens war bisher mit drei Bobst Tiefdruckmaschinen für den Breitbahndruck gut ausgerüstet, deren technische Merkmale ermöglichten, verschiedene Auflagenhöhen – einschließlich kleiner Auflagen – zu drucken. Die zunehmende Spezialisierung des Unternehmens auf besondere Mehrwertverpackungen und die Notwendigkeit, die Tiefdruckkapazität zu erhöhen, haben zur Entscheidung für die MW 80 Tiefdruckmaschine mit 850 mm Bahnbreite beigetragen, deren Konfiguration und Merkmale ganz auf die Produktion von kleinen Auflagen ausgerichtet sind. Die Maschine arbeitet ohne Trolley und wird vollständig von der Bodenebene bedient. Das Farbumlaufsystem und die Druck-Sleeves kann das Personal von der Vorderseite der Druckeinheiten aus leicht ohne Werkzeug und ohne Verlust in der Bahnspannung austauschen.

In Bezug auf die Leistung der Maschine hat Südpack Bioggio bisher vor allem festgestellt, dass mit der Umstellung auf die neue Produktionslogik der MW 80 ein beeindruckender Unterschied im Farbverbrauch erzielt wird.

Farbumlaufsystem ermöglicht höhere Wirtschaftlichkeit

„Das Farbumlaufsystem der MW 80 führt in Kombination mit der Bahnbreite und der Arbeitsgeschwindigkeit dazu, dass im Vergleich zu einer konventionellen Breitbahnmaschine eine minimale Farbmenge im Umlauf ist“, sagt Enrico Riesel. „Darüber hinaus konnten wir konkurrenzfähiger werden, weil wir weniger Vorrat an Sonderfarben für die Art von Spezialaufträgen einkaufen mussten, die wir auf der Druckmaschine fahren.“

Sogar die Sorge, vorhandene Zylinder nicht für einige der Aufträge einsetzen zu können, die jetzt auf der MW 80 gedruckt werden, und in neue investieren zu müssen, stellte das Projekt finanziell nicht infrage.

„Wenn Verpackungshersteller eine Rolle auf dem Markt spielen wollen, müssen sie in puncto Qualität, Spezialanwendungen und Liefergeschwindigkeit so flexibel sein, wie es der Markt von ihnen verlangt.  Sie stehen aber auch unter dem großem Druck, konkurrenzfähig zu sein und müssen deshalb Wege finden, um die Produktionskosten intern zu senken. Für uns war der Schlüssel zu einer kosteneffizienten Produktion, dass wir die richtige Maschine für die richtige Art von Spezialaufträgen gefunden haben“, fasst Geschäftsführer Riesel zusammen.

Über die Firma
Bobst SA
Lausanne
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