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Spezialpapiere

Insolvenzverfahren: Feldmuehle setzt Fokus auf Kernkompetenz

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Nach Eröffnung des Insolvenzverfahren gab Feldmuehle bekannt, sich künftig auf die Produktion von Spezialpapieren konzentrieren zu wollen.

(Bild: Angie Lingnau – Fotolia)

Feldmuehle hat am 19.11.2018 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gemäß §§ 270, 270 a Abs. 1 InsO gestellt. Dem Antrag der Geschäftsführung folgend hat das Amtsgericht Pinneberg gleichtägig die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet (71 IN 238/18). Als vorläufiger Sachwalter wurde Herr Dr. Dietmar Penzlin von Schmidt-Jortzig Petersen Penzlin Insolvenzverwaltung Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Hamburg, bestellt.

Die Sanierung des Unternehmens im Rahmen der Eigenverwaltung sieht alle notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität und somit nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft vor.

Kernpunkt ist die Konzentration auf den Produktbereich Spezialpapiere, das heißt nass-und laugenfeste Etikettenpapiere sowie flexible Verpackungspapiere.

Die Produktion von graphischen Papieren stellt das Unternehmen ein. In diesem Zusammenhang wird die Papiermaschine 2 stillgelegt. Das neue Geschäftsmodell macht Personalmaßnahmen erforderlich; die Belegschaft wird auf circa 180 Mitarbeiter reduziert: Den ausscheidenden Beschäftigten wird ein Angebot unterbreitet, in eine Transfergesellschaft zu wechseln, um sich für den Arbeitsmarkt weiter zu qualifizieren.

Das Management hat das Gesamtkonzept am 07.12.2018 im Rahmen einer Belegschaftsversammlung vorgestellt bei zeitgleichem Beginn der Verhandlung des Sozialplans mit dem Betriebsrat.

Über die Firma
Feldmuehle GmbH
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