Neues Verpackungsgesetz

Fraunhofer bietet All-in-one-Service rund um das VerpackG an

Mit dem Service unterstützt Fraunhofer IVV bei der Umsetzung des VerpackG.

(Bild: Mishchenko – Fotolia)

Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) bündelt in einem All-in-one-Service alle Belange rund um das Verpackungsgesetz (VerpackG). Verpackungsspezialisten des Instituts entwickeln bei Bedarf gemeinsam mit Unternehmen eine speziell für ihr Produkt optimierte recyclingfähige Verpackung. Alle mechanischen Materialprüfungen, sowie analytische Untersuchungen bezüglich Konformität und Sensorik können bei Fraunhofer stattfinden.

Weitere Informationen zum Service finden Sie hier.

Stärkung der Circular Economy

Ziel des VerpackG ist es, in Zusammenarbeit mit den dualen Systemen die Recyclingquoten für Verpackungsabfälle zu erhöhen. Der Verpackungsmüll, der beim privaten Endverbraucher anfällt, soll im Sinne der Circular Economy recycelt werden und wieder in Neuverpackungen Einsatz finden. Mit einem sogenannten Circular Packaging lässt sich die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) stärken und die Umwelt schonen.

Voraussetzung hierfür ist die Recyclingfähigkeit der Verpackungen. Durch das VerpackG werden systembeteiligungspflichtige Verpackungen mit einer guten Recyclingfähigkeit bevorteilt. Verwendete Verpackungsmaterialien sollen die Umwelt so wenig wie möglich belasten, also umweltfreundlich, gut recyclingfähig oder sogar wiederverwendbar sein. Zur Stärkung der Circular Economy werden zudem Verpackungsmaterialien, die Rezyklate enthalten, als besonders umweltschonend und nachhaltig bewertet. Fossile Ressourcen werden auf diese Weise geschont und die Nachhaltigkeit wird gesteigert.

Jörg Deppmeyer, Geschäftsführer Der Grüne Punkt, teilt auf dem Packaging Summit erste Erfahrungsberichte zum Neuen Verpackungsgesetz.

(Bild: Der Grüne Punkt)

Mehr zum neues Verpackungsgesetz auf dem Packaging Summit im April

Zum 1. Januar 2019 löste das Neue Verpackungsgesetz die bisherige Verpackungsverordnung ab. Die damit einhergehenden Änderungen – Stichworte: Beteiligungspflicht, Registrierungspflicht – sind für manche Unternehmen nicht weiter bemerkbar, für andere gravierend. Auf dem 2. Packaging Summit, einer Gemeinschaftsveranstaltung von neue verpackung und werben & verkaufen, berichtet Jörg Deppmeyer, Geschäftsführer Der Grüne Punkt, über erste Erfahrungen mit dem neuen Regelwerk. Und stellt sich im Anschluss natürlich auch den Fragen der Teilnehmer.

2. Packaging Summit in München

Marketing, Digitalisierung, Design und Nachhaltigkeit – diese vier Themenblöcke bilden das Programm des 2. Packaging Summit, der am 3. bis 4. April 2019 in München stattfindet. Die Referenten bilden auch in diesem Jahr wieder ein Who-is-who der Branche ab, so finden sich im Programm Vertreter von Katjes, Nestlé, Werner & Mertz, Mondi, Karl Knauer und Der Grüne Punkt wieder – um nur einige zu nennen.

Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.packagingsummit.de.

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