Nachhaltigkeit

Auch Aldi verzichtet bei Salatgurken auf die Plastikfolie

Aldi befreit die Gurke von Plastikfolien.

(Bild: Aldi Süd)

Aldi Nord und Aldi Süd haben bereits in den vergangenen Jahren das Angebot an unverpacktem Obst und Gemüse kontinuierlich erweitert und dadurch die Verpackungsmenge deutlich reduzieren können. „Nun verzichten wir künftig auch auf die symbolträchtige Folie bei unseren Salatgurken. Durch diesen Verzicht werden wir rund 120 Tonnen Kunststoff einsparen“, erklärt Kristina Bell, Group Buying Director bei Aldi Süd, verantwortlich für Qualitätswesen & Corporate Responsibility. Bereits Ende Januar 2019 hatte Rewe angekündigt, seine Bio-Gurken künftig ganzjährig unverpackt anbieten zu wollen.

Qualität und Frische bleiben erhalten

Die Gurke war bislang gerade in den Wintermonaten in Folie gehüllt, um die Frische während des langen Transportweges aus Spanien zu gewährleisten. Inwiefern sich der Verzicht der Plastikfolie auf die Produktqualität auswirkt, hatten Aldi Nord und Aldi Süd im Vorfeld in einigen Regionalgesellschaften mit unverpackten Salatgurken aus Spanien getestet. „Wir freuen uns, dass der Test erfolgreich verlaufen ist. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir nun die Transportprozesse so anpassen können, dass die Qualität und Frische der Salatgurke auch unverpackt erhalten bleibt“, erklärt Rayk Mende, Geschäftsführer Quality Assurance & Corporate Responsibility bei Aldi Nord.

Als weitere Maßnahme zur Reduzierung von Kunststoffmüll testet Aldi aktuell in ausgewählten Filialen auch Mehrwegtaschen für Obst und Gemüse.

(Bild: Aldi Süd)

Aldi testet Alternativen zu Einwegbeuteln

Als weitere Maßnahme zur Reduzierung von Kunststoffmüll testet Aldi aktuell in ausgewählten Filialen auch Mehrwegtaschen für Obst und Gemüse. Das Besondere: Die waschbaren Beutel können von den Kunden entweder gekauft oder nach dem Bezahlen in der Filiale zurückgelassen werden. Um es den Kunden einfach zu machen, wird es sie mit farbigen Henkeln in Blau und Gelb geben. Die Taschen mit blauen Henkeln sind für den Verkauf vorgesehen und die mit gelben Henkeln für den Gebrauch innerhalb der Filiale.

Dr. Christian Detrois, Corporate Packaging Manager, Nestlé Deutschland, ist Referent auf dem 2. Packaging Summit.

(Bild: Nestlé)

Nachhaltigkeit auf dem 2. Packaging Summit

Wie der Lebensmittelkonzern Nestlé das Thema Nachhaltigkeit angeht, darüber berichtet Dr. Christian Detrois, Corporate Packaging Manager, Nestlé Deutschland, am 4. April in München auf dem 2. Packaging Summit, einer Veranstaltung von Werben & Verkaufen und neue verpackung. Über zwei Tage und vier Themenblöcke – Marketing, Digitalisierung, Design und Nachhaltigkeit – berichten Top-Referenten, unter anderem von Nestlé, Werner & Mertz, Katjes, Der Grüne Punkt, Mondi und Heidelberger Druckmaschinen, über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen aus der Welt der Verpackung.

Alle Informationen finden Sie unter www.packagingsummit.de.

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