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Kennzeichnung

Produktkennzeichnung, Dekoration oder Plagiatschutz

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Das Lesegerät erkennt die speziellen Eigenschaften der Kennzeichnung und bestätigt die Echtheit des Produktes.
(Bild: Kurz)

Für einen maßgeschneiderten unsichtbaren Originalschutz können in Thermotransferbänder unsichtbare Schriftzüge wie Markennamen oder Logos eingearbeitet werden. Die Bänder enthalten versteckte Sicherheitsmerkmale, die nur unter UV-Licht erkennbar sind. Anhand dieser Merkmale können Zollbeamte, Händler und Markenhersteller die Echtheit von Produkten einfach und im Handumdrehen prüfen.

Einen besonders hohen Grad an Fälschungsschutz bietet eine Neuentwicklung im Thermotransferbereich. Es handelt sich auch hierbei um Thermotransferbänder mit integriertem unsichtbarem Fälschungsschutz. Die Transferbänder sind mit einer speziellen Beschichtung in individueller Zusammensetzung ausgestattet – so unverwechselbar wie ein Fingerabdruck. Die Echtheitsmerkmale dieser Transferbänder sind maschinenlesbar und können mit einem speziellen Lesegerät verifiziert werden. Dadurch ist die Originalität der gekennzeichneten Produkte eindeutig feststellbar. Die Echtheit der Waren kann an jeder Station der Lieferkette geprüft werden. Nicht nur Stichproben, sondern auch Vollkontrollen sind unkompliziert durchführbar.

Beide genannten Arten fälschungsresistenter Thermotransferbänder können mit wenig Aufwand in bestehende Fertigungs- und Kennzeichnungsprozesse integriert werden. Sie sind für verschiedenste Industrien geeignet und können im herkömmlichen Thermotransferprozess übertragen werden. Neben kundenspezifischem Farbband und spezieller Lichtquelle oder Lesegerät ist keine zusätzliche Ausstattung erforderlich.

Die versteckten Daten werden unter UV-Licht sichtbar.
(Bild: Kurz)

Dekorative Late Stage Customization

Stefan Heß ist Ökowinzer in Rödelsee. Er bewirtschaftet ein kleines Weingut namens Weinwerkstatt mit drei Hektar Rebfläche, auf denen er neun Rebsorten anbaut. Neben dieser Rebsortenvielfalt bietet er unterschiedliche Qualitätsstufen, Ausbauarten, Weinorte und Lagen, Geschmacksrichtungen und natürlich Jahrgänge. All diese Informationen müssen sich auf seinen Weinetiketten wiederfinden. Wie lässt sich dies wirtschaftlich und gleichzeitig dekorativ umsetzen – und das bei geringen Stückzahlen?

Stefan Heß hat einen ebenso raffinierten wie einfachen Weg gefunden. Als Symbol für die Qualität seiner Weine nutzt er gern metallisierte Schriftzüge in Gold und Silber. Besonders glanzvolle und edle Metallisierungen können per Heißprägung erzielt werden. Für so kleine Auflagen, wie Heß sie hat, ist diese Dekorationstechnik, für die Prägestempel benötigt werden, aber nicht geeignet. Die Lösung: Heß lässt bei einer hohen Auflage von Etiketten die zentralen Elemente, das Signet und den Unternehmensnamen, mit Heißprägefolie dekorieren. Alle weiteren Daten werden bei Bedarf in kleiner Auflage ergänzt – per Thermotransferdruck mit silber- und goldfarbenen Transferfolien. Den passenden Thermotransferdrucker hat er in seiner Weinwerkstatt; hochglänzend metallisierte, auf seine heißgeprägten Etiketten farblich abgestimmte Thermotransferfolie hat er auf Lager.

Im kombinierten Heißpräge- und Thermotransferverfahren dekoriertes Weinetikett.
(Bild: Kurz)

Die Produktdaten in Metalloptik verleihen dem Etikett eine spezielle Wertigkeit. Die exklusive Gestaltung kann durch Personalisierungen zusätzlich verstärkt werden. Ein Etikett mit dem Namen des Beschenkten in Goldlettern macht ein Weinpräsent zu etwas Besonderem. Neben Metallisierungen gibt es weitere Möglichkeiten, variable Daten hochwertig zu drucken. Mit farbigem Thermotransferdruck können Kennzeichnungen in das Etikettendesign harmonisch eingebunden werden. Thermotransferbänder sind sogar in individuellen Corporate-Design-Farben produzierbar. So wird die Produktkennzeichnung zum attraktiven Hingucker und Markenbotschafter.

Fazit: Primäre Aufgabe des Thermotransferdrucks ist die zuverlässige Warenkennzeichnung. Dabei lässt sich das Nützliche mit dem Schönen verbinden: Durch farbige und metallisierte Transferfolien wird die Kennzeichnung zum Merkmal für Exklusivität. Doppelter Nutzen entsteht auch durch in das Transferband eingearbeitete unsichtbare Echtheitsmerkmale.

Beide Zusatzfunktionen sind kosten- und zeiteffizient realisierbar. Es sind nur geringe Investitionen nötig, weil bereits vorhandenes Thermotransferdruck-Equipment genutzt werden kann. Die gestalterischen und kopierschutztechnischen Möglichkeiten des Verfahrens sind noch weitgehend unentdecktes Land. Aktuelle Entwicklungen und ein vielfältiges Transferband-Angebot laden dazu ein, dieses Potenzial stärker zu nutzen.

Etikettendesign und Personalisierung per Thermotransferdruck.
(Bild: Kurz)
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Zur Kurz-Gruppe
Die Kurz-Gruppe ist ein weltweit führendes Unternehmen der Dünnschichttechnologie. Kurz entwickelt und produziert auf Trägerfolien applizierte Dekorations- und Funktionsschichten für verschiedenste Branchen – von der Verpackungs- und Druckindustrie über den Automobilsektor bis zum Elek­tronik-, Karten- und Textilbereich. Das Unternehmen bietet eine umfassende Produktpalette zur Oberflächenveredelung, Dekoration, Kennzeichnung und Fälschungssicherheit, abgerundet durch ein umfangreiches Programm an Prägemaschinen und Prägewerkzeugen. Darüber hinaus investiert das Unternehmen kontinuierlich in neue Technologien und entwickelt innovative Lösungen für die Integration von Funktionen in Oberflächen. Die Kurz-Gruppe ist mit über 5.000 Mitarbeitern an mehr als 30 Standorten weltweit präsent und fertigt in Europa, Asien und den USA nach einheitlichen Qualitäts- und Umweltstandards.

Über den Autor
Autorenbild
Bernhard Schmitt, Product Manager TTR/Coding bei der Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG

Über die Firma
LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG
Fürth
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