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PackEx ermöglicht ressourcenbewusste Beschaffung von Faltschachteln

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Das virtuelle Lager der PackEx GmbH macht Packaging-on-demand möglich.
(Bild: PackEx)

Dank des virtuellen Lagers von PackEx sind Kunden in der Lage, ihre Wunschprodukte in der PackEx B2B App zu konfigurieren und diese dort abzuspeichern. So haben sie jederzeit die Möglichkeit, mit einem Klick ihre gespeicherten und virtuell gelagerten Faltschachteln aufzurufen und in eine Bestellung umzuwandeln. Durch das virtuelle Lager entfallen die Lagerkosten im besten Fall komplett. Darüber hinaus können die Kunden flexibel auf neue Verpackungsdesigns, Markttests oder plötzliche Nachfrageschwankungen reagieren. Ergeben sich Änderungen im Design oder am Aufdruck, müssen PackEx Kunden keine bereits produzierten und gelagerten Schachteln mehr vernichten: Ein Klick in das virtuelle Lager genügt und entsprechende Anpassungen lassen sich ohne großen Aufwand vornehmen. Das einfach handhabbare und zugleich effiziente Packaging-on-demand sowie das Gesamtkonzept von PackEx ermöglichen diese Agilität. Nicht zuletzt durch die gebündelte Verarbeitung verschiedener Kundenaufträge und den Einsatz von innovativen Fertigungstechnologien.

Ressourcen zu sparen, schont unsere Umwelt

„Mit unserem einzigartigen digitalen Gesamtkonzept lassen sich kleine Auflagen von Faltschachteln erheblich ressourceneffizienter als mit herkömmlichen Verfahren produzieren. Das macht Packaging-on-demand erst möglich“, betont Marco Dembowski, Head of Business Development & Corporate Communications. So kann der Rohmaterialeinsatz im Durchschnitt um rund 87 Prozent gesenkt werden. Dazu gehören während der Produktion die optimale Verarbeitung von Druckaufträgen auf Sammelbögen, die Reduktion von Verschnitt sowie Anlaufmakulatur durch optimierte Druckprozesse, Lackeinsparungen und der Wegfall von Stanzwerkzeugen, da im komplett digitalisierten PackEx Workflow Laser zum Einsatz kommen. Die Umwelt-Bilanz bei voller Auslastung der Produktionskapazitäten ergibt: CO2-Einsparungen in Höhe von bis zu 1.389 Tonnen und bis zu 1.500 Tonnen weniger Abfall im Jahr.

Packsize matters

„Auch beim Packen und Ausliefern unserer Faltschachteln schreiben wir ressourcenbewussten Umgang groß“, erläutert Marco Dembowski. „Wir versenden grundsätzlich in maßgeschneiderten Verpackungen. Damit nutzen wir nicht nur Transportvolumen optimal aus, wir vermeiden dadurch auch Gewicht und können erheblich mehr Ware zur selben Zeit transportieren.“ Denn durch die Verwendung individueller Umkartons anstelle der üblichen Auslieferung per Spedition und Europalette ist ein Transport per Paketdienst möglich – und dieser sorgt für eine erhebliche CO2-Einsparung. „Die hohe Umweltbelastung beim herkömmlichen Transport von Kleinauflagen entsteht vor allem durch die Größe und das Gewicht der Europaletten. Deshalb verzichten wir komplett darauf”, erklärt Dembowski.

BMU fördert innovative Idee

Die Idee, auf der Basis eines virtuellen Lagers in der PackEx B2B App per Mausklick eine schnelle Lieferung von Faltschachteln in Kleinauflagen zu bieten, ist dem BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) die Aufnahme in das Umweltinnovationsprogramm wert. Das Ministerium fördert die digitale Geschäftsidee mit rund 1,6 Mio. Euro. Damit wird erstmalig die großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie honoriert. Marco Dembowski ist überzeugt: „Das „PackEx Geschäftsmodell wird den Markt grundlegend verändern und flexibilisieren. Wir heben nicht nur den Stand der Technik auf ein neues Niveau, sondern demonstrieren mit unserer Digitalstrategie auch, dass High-Tech nicht im Widerspruch zu Umweltschutz und einem umsichtigen Umgang mit begrenzt verfügbaren Ressourcen steht.“

Über die Firma
PackEx GmbH
Worms
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