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Geschäftsjahr 2018

Pilz meldet Wachstum in schwierigerem Umfeld

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Im vergangenen Geschäftsjahr 2018 blieb der Umsatz bei Pilz zwar unter Plan, trotzdem verzeichete das Unternehmen ein Wachstum von 2,1 Prozenz.
(Bild: Pilz)

„Die wirtschaftliche Abschwächung sowie die unsichere Weltwirtschaft waren wesentliche Faktoren, dass wir beim Umsatz 2018 unter Plan geblieben sind. Dennoch sind wir insgesamt mit der Entwicklung unseres Unternehmens zufrieden. Wir investieren kontinuierlich in Forschung und Entwicklung sowie den Ausbau unserer Produktionskapazitäten. Daher sind wir gut gerüstet für die kommenden Anforderungen des Marktes“, erklärt Susanne Kunschert, geschäftsführende Gesellschafterin der Pilz GmbH & Co.KG.

Susanne Kunschert, geschäftsführende Gesellschafterin der Pilz GmbH & Co.KG, ist mit der Entwicklung des Unternehmens zufrieden.

(Bild: Pilz)

Moderate Zunahme beim Umsatz

Im Geschäftsjahr 2018 steigerte die Pilz Gruppe ihren Umsatz auf 345 Mio. Euro. Damit ist der Umsatz um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Erstmals beschäftigt das Familienunternehmen mehr als 2.500 Mitarbeiter: Zum Stichtag 31.12.2018 waren es 2.515 Mitarbeiter in weltweit 42 Tochtergesellschaften. Das entspricht bei den Mitarbeiterzahlen einem Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am Stammsitz in Ostfildern waren zum Ende des letzten Jahres 1.122 Menschen beschäftigt. Das sind 55 Mitarbeiter mehr als zum Vorjahreszeitpunkt.

Internationale Ausrichtung gestärkt

Pilz treibt seine Ausrichtung als internationaler Lösungsanbieter für die sichere Automation weiter voran: Die Betreuung der aufstrebende Märkte in Süd-Ost-Asien hat Pilz 2018 beispielsweise durch die Gründung eigener Tochtergesellschaften in Thailand und Malaysia gestärkt. Ausdruck der Internationalität ist der gegenüber 2017 weiter gestiegene Exportanteil auf 73 Prozent (+ 1,1 Prozentpunkte).

Im Bereich Service Robotik entwickelt das Unternehmen beispielsweise Software zur Steuerung von Robotern.

(Bild: Pilz)

Competence Center für Branchelösungen

Der Maschinenbau und die produzierenden Unternehmen sind nach wie vor die wichtigsten Absatzmärkte für das Automatisierungsunternehmen. Lösungen von Pilz kommen darüber hinaus zunehmend in weiteren Bereichen wie zum Beispiel der Bahntechnik zum Einsatz. Den dortigen Trend zur Digitalisierung gestaltet Pilz mit und schneidet industrieerprobte Automatisierungstechnik auch auf den Bahnverkehr zu. Für die besonderen Anforderungen von Branchen wie der Bahntechnik bündelt Pilz seine Expertise weltweit künftig in sogenannten Competence Centern. Dort entwickeln Experten branchenbezogene Lösungspakete, die dann vor Ort von den Pilz Tochtergesellschaften implementiert werden.

Innovationen weiter im Blick

Innovationskraft bleibt ein wesentliches Merkmal des Mittelständlers: Seit Jahren investiert Pilz 20 Prozent seines Umsatzes in Forschung & Entwicklung, so auch 2018. „Die Innovationskraft liegt in der DNA unseres Unternehmens“, kommentiert Kunschert.
Für 2019 bleibt Pilz daher optimistisch: „Natürlich können wir uns nicht von den Auftragsrückgängen im Maschinenbau und den schwierigen, internationalen Rahmenbedingungen entkoppeln. Durch innovative Produkte, ausgezeichnete Dienstleistungen und intensive Kundenbetreuung vor Ort wollen wir aber auch 2019 auf Kurs bleiben“, schließt Kunschert.

Über die Firma
Pilz GmbH & Co. KG
Ostfildern
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