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Nachhaltigkeit

Walki entwickelt Waschmittel-Verpackung aus 100 Prozent nachwachsenden Rohstoffen

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Das verwendete Tallöl ist ein Nebenprodukt der Zellstoffgewinnung – und damit ein nachwachsender Rohstoff.
(Bild: LobsteR – Fotolia)

Hierzu setzt Walki tallölbasierte Barrieren anstelle erdölbasierter ein und ist zudem bereits dabei, Laminate mit zertifizierten zirkulären Polymeren zur Marktreife zu bringen, um so den Materialkreislauf zu schließen. Walki-Pack-D ist eine Qualität, die speziell für die Verpackung von Waschpulvern entwickelt wurde. „D“ steht dabei für Detergent, englisch für Waschmittel. Sie besteht aus einem starken Graukarton als Basismaterial, einer Barriereschicht, die vor Wasserdampf schützt sowie einem dünnen, gestrichenen Papier zum Bedrucken und Veredeln. Klassischerweise entstehen solche Wasserdampf-Barrieren aus erdölbasierten Polymeren. Walki hat darüber hinaus ein noch nachhaltigeres Konzept mit dem Namen Walki-Wood-Pack-D entwickelt, das für die Barriere Alternativen aus Tallöl einsetzt. Tallöl fällt als Nebenprodukt bei der Zellstoffgewinnung an. Es wird folglich aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen, tritt jedoch nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion. Tallöl lässt sich für die Herstellung von Beschichtungen nutzen, die dieselben Eigenschaften und Barriere-Werte aufweisen, wie aus Erdöl produzierte.

Eigenschaften wie herkömmliche Beschichtungen

So schützt die tallölbasierte Barriere das Produkt ebenso wirksam vor Verklumpungen, hält es trocken und rieselfähig und verhält sich in der Weiterverarbeitung identisch. „Die Laminatkonstruktion gleicht mit der alternativen Barriereschicht exakt der bisherigen und kann ohne Anpassung in der Verpackungsproduktion oder Abfülllinie ersetzt werden. Sie besteht zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen und ist vollständig recycelfähig“, betont Stefan Erdmann, Technical Service & Development Manager Barrier Board bei Walki. Walki-Wood-Pack-D lässt sich zur Verpackung jeder Art pulverförmiger, hygroskopischer Produkte verwenden, wie Tapetenkleister oder Fliesenkleber.

Mit zertifizierten zirkulären Polymeren für eine „Zero-Waste-Zukunft“

Noch einen Schritt weiter geht ein Konzept, das derzeit kurz vor der Marktreife steht und voraussichtlich ab 2020 im industriellen Stil verfügbar sein wird: Walki setzt zertifizierte zirkuläre Polymere ein – und schließt so den Materialkreislauf. Denn diese werden in einem innovativen Verfahren aus geringwertigem, gemischtem Plastik-Haushaltsabfall gewonnen, der sonst verbrannt oder deponiert würde. Hergestellt werden sie von Sabic, einem Langzeit-Partner von Walki. „Walki ist ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Schon heute bestehen mehr als 80 Prozent unserer Produkte aus erneuerbaren oder recycelten Rohmaterialien. Unser Ziel ist es, uns bis zum Jahre 2030 auf 100 Prozent zu steigern“, erklärt Leif Frilund, President und CEO Walki Group. „Mit den tallölbasierten Barrierelösungen sind wir bereits einen wichtigen Schritt gegangen. Ein weiterer wird die Einführung von Produkten mit zirkulären Polymeren sein.“

Über die Firma
Walki GmbH
Steinfurt
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