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Recycling

Suez weiht Europas modernste Sortieranlage für Leichtverpackungen ein

Feierlicher Akt (von links): Jochen Zickwolf (mit Schere) führt Franz Untersteller, Rita Schwarzelühr-Sutter, Norbert Holme und Carsten Dülfer im Rahmen der Einweihungsfeier Europas modernster Sortieranlage für Leichtverpackungen durch die Anlage.
Feierlicher Akt (von links): Jochen Zickwolf (mit Schere) führt Franz Untersteller, Rita Schwarzelühr-Sutter, Norbert Holme und Carsten Dülfer im Rahmen der Einweihungsfeier Europas modernster Sortieranlage für Leichtverpackungen durch die Anlage.
(Bild: Suez Deutschland)

Knapp 30 Mio. Euro flossen in den Bau der Sortieranlage. „Mit dem Betrieb der neuen Sortieranlage wird Ölbronn zum Zentrum einer besser funktionierenden Kreislaufwirtschaft“, erklärt Jochen Zickwolf, Geschäftsführer Suez Süd Recycling, in seiner Eröffnungsrede. Die Sortierung von Leichtverpackungen – besser bekannt als Menge aus den Gelben Säcken – legt den Grundstein dafür, dass Wertstoffe aus den Verpackungen recycelt und zurück in den Ressourcenkreislauf geführt werden können.

Die neue Gesetzesgrundlage schreibt neue Recyclingquoten vor: 50 Prozent aller Leichtverpackungen und sogar 58,5 Prozent der in Verkehr gebrachten Kunststoffe müssen seit Anfang des Jahres recycelt werden. „Wir sind stolz darauf, diese ambitionierten Quoten bereits heute in Ölbronn zu erreichen“, fasst Carsten Dülfer, CEO Suez Deutschland, den rasanten Anstieg der Sortierqualität in seiner Abschlussrede zusammen. „Mit dem anspruchsvollen Bau Europas modernster Sortieranlage für Leichtverpackungen kommen wir unserer Mission Ressourcen-Revolution wieder ein Stück näher. Wir planen weitere Engagements zur Kunststoffaufbereitung I2N der Region, die sich in naher Zukunft konkretisieren werden.“ Bereits seit Anfang Mai sortiert die neue Anlage des französischen Umweltdienstleisters knapp 200.000 Säcke pro Tag in 14 unterschiedliche Wertstoffe. Die Jahreskapazität beläuft sich auf 100.000 t Leichtverpackungen.

Industrie 4.0 hält Einzug in die Sortierung

Um dieses Volumen zu erreichen, setzt die Anlage auf eine weitgehend automatisierte Sortiertechnik. Im Einsatz sind beispielsweise Systeme zur Umsetzung von Predictive Maintenance, 21 kamerabasierte Nahinfrarot-Trenner zur automatisierten Wertstoffsortierung und eine vollautomatisierte Verwiegung und Verpressung der sortierten Wertstoffe. Datentransparenz spielt eine übergeordnete Rolle.

Geräusch- und geruchsarme Lagerung im Tiefbunker

Europaweit einmalig für eine Sortieranlage ist die Materialanlieferung in einen 9.000 m³ großen, 8 m tiefen Bunker. Die Zwischenlagerung im Tiefbunker ist besonders geräusch- und geruchsarm, brandsicher und ermöglicht eine höhere Arbeitssicherheit durch eine klare Trennung zwischen Anlieferverkehr, Inputmanagement und Anlagenbeschickung.

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