Kennzeichnen

Bluhm Systeme: Laserbeschrifter meets Etikettenspender

Mit ihm können Etiketten in verschiedenen Größen bis 98 mm x 98 mm und beliebiger Form direkt von der Rolle präzise beschriftet und ohne zusätzliche Werkzeuge ausgeschnitten werden. Die Anlage ist damit unter anderem ideal als Handarbeitsplatz für die Herstellung von flexiblen Typenschildern einsetzbar.

Typenschilder findet man überall dort, wo elektronische Bauteile, Maschinen oder Geräte eindeutig und dauerhaft identifiziert werden müssen. Sie enthalten beschreibende Informationen des jeweiligen Objekts wie zum Beispiel: Hersteller, Seriennummer, Bautyp oder Leistungsdaten. Datamatrixcodes und andere Barcodes können ebenfalls zur eindeutigen Identifizierung integriert werden. Typenschilder müssen oft schwierigsten Anforderungen standhalten: Die Oberfläche und der Klebstoff müssen gegen extreme Temperaturbedingungen, häufig über einen längeren Zeitraum, beständig sein. Auch nach längerer Zeit muss der Druck lesbar, wisch- und kratzfest bleiben.

Der LFM100 ist eine speziell entwickelte Lösung zum Kennzeichnen, Stanzen und Schneiden von lasersensitiven Etiketten. Anders als die bekannten Etikettendrucker, welche das Etikettenmaterial mittels Tinte oder Thermotransfer-Technologie bedrucken, führt die Anlage die Beschriftung mithilfe eines Laserstrahls durch. Im Grunde genommen kann jedes lackierte Etikettenmaterial beschriftet werden. Der Laserstrahl trägt die Lackschicht ab, wodurch eine kontrastreiche und widerstandsfähige Beschriftung entsteht. Das Layout und der Inhalt der Etiketten werden über die mitgelieferte Software Solpad erzeugt und können per USB-Stick auf den Lasercontroller überspielt werden.

Technisch besteht die Anlage aus einem speziell für diese Anwendung entwickelten Etikettenspender, einem Solaris CO2-Laser und einer Steuereinheit, auch Lasercontroller genannt. Zudem ist im Unterschrank eine Absaugung integriert, welche die entstehenden Dämpfe, die beim Beschriftungs- und Schneideprozess freigesetzt werden, filtert und gleichzeitig für ein Vakuum am Etikett sorgt, um eine saubere Führung zu garantieren. Nach dem Beschriften fällt das fertige Etikett in einen Auffangschacht. Von dort kann es händisch entnommen und auf die Produkte aufgebracht werden. Als komplette Lösung erlangt der LFM100 die Laserschutzklasse I.

Vorteil von Laserfolienetiketten ist die Widerstandsfähigkeit gegen thermische, chemische und physikalische Belastungen, sowie der hohe Kontrast und die ausgezeichnete Auflösung, die Laserbeschriftungen auf ihnen erzielen. Laseretiketten werden dort eingesetzt, wo es auf absolute Manipulationssicherheit und Beständigkeit bei extremen Belastungen ankommt.

Besteht Bedarf an einer vollautomatischen Lösung, bietet das Unternehmen seinen Alpha Laser an. Dieser, bestehend aus einem Alpha-Etikettenspender der neuesten Generation und einem Solaris CO2-Laser, ist in der Lage, vorgedruckte Etiketten längs und quer zur Laufrichtung unmittelbar vor dem Aufbringen variabel mit Zusatzinformationen zu beschreiben.

 

Technische Details

  • Größen bis 98 mm x 98 mm
  • CO2-Laser
  • Laserschutzklasse I
Über die Firma
Bluhm Systeme GmbH
Rheinbreitbach
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