Start-up-Corner

Nachhaltige Verpackungs-Start-ups & deren Lösungen

(Bild: Startus)

Arekapak
Kompostierbare Verpackungen 

Um kompostierbare Verpackungen herzustellen, ist im Vergleich zu Kunststoff weniger Kohlenstoff erforderlich. Diese Art der Verpackung reduziert die Abfallmenge, die auf Mülldeponien abgeführt wird, da sie zu Kompost verarbeitet werden kann und die Erde mit lebensfördernden Nährstoffen versorgt. Das Berliner Start-up Arekapak entwickelt nachhaltiges Verpackungsdesign aus Areca-Palmenblättern. Die Produktion verringert den Wasser- und Energieverbrauch und kommt ohne zusätzliche chemische Substanzen aus. Arekapaks Lösung ist zu 100 Prozent natürlich, frei von Verunreinigungen und innerhalb von 60 Tagen vollständig kompostierbar.

 

Lean Orb
Biologisch abbaubare Verpackungen 

Biologisch abbaubarer Kunststoff produziert weniger Treib­hausgase als Kunststoff auf Erdölbasis. Da die Produkte wieder in ungiftige Bestandteile zerfallen, verursachen sie kein gefährliches chemisches Sickerwasser, durch das Wasser vergiftet werden kann, oder Gase, die die Luft verschmutzen können. Das Kalifornische Start-up Lean Orb entwickelt biologisch abbaubare Lebensmittelverpackungen. Das gesamte Sortiment an Einweg­geschirr für den Gastronomiebedarf besteht aus Pflanzenwurzeln, Grasfasern und nachhaltigem Holz. Die Verpackungsprodukte werden innerhalb von 90 bis 180 Tagen biologisch abgebaut.

 

No Waste Technology
Recycelbare Verpackungen 

Beispiele für laminiertes Papier sind Kaffeebecher, Mitnahmebehälter für Pappkartons und viele Convenience-Packungen. Die meisten laminierten Produkte auf Papierbasis können nicht recycelt werden, da die Papierfasern und das Laminat nicht getrennt werden können. Sie werden letztendlich verworfen und in einer Deponie angesammelt. Das US-amerikanische Unternehmen No Waste Technology arbeitet an einer Lösung, die laminierte Papiere recycelbar und zu 100 Prozent nachhaltig macht – als ob es sich um nicht beschichtetes Papier handeln würde.

 

Refill My Bottle!
Mehrwegverpackungen

Mehrwegverpackungen können an den Hersteller zurückgesandt werden, um das Produkt wiederholt nachfüllen zu können, oder sie können von Verbrauchern selbst für ihre eigenen Zwecke nachgefüllt werden. Durch die Verwendung einer Mehrwegverpackung werden Kunststoffabfälle vermieden, die Anzahl neuer Verpackungen verringert sowie die Nutzungsdauer verlängert. Das balinesische Start-up Refill My Bottle! baut eine Community auf, die gegen Plastikmüll vorgeht, indem sie ein Netzwerk von „Refillstations“ aufbaut. Via mobiler App zeigt eine Karte nahe gelegene Orte an, an denen Benutzer Wasserflaschen kostenlos oder gegen eine Mindestgebühr auffüllen können, anstatt Wasser in Plastikflaschen zu kaufen.

 

Shelf Packaging
Verpackungen für alternative Verwendung 

Die Idee eines Markenwerts ist, dass die Verpackung über die Lebensdauer des Produkts hinaus einen zusätzlichen Wert schafft. Die Wiederverwendung von Verpackungen auf völlig neue Weise stellt so einen Mehrwert dar. Das US-Start-up Shelf Packaging bietet Dessert-Mousse in wiederverwendbaren Keramikförmchen an. Nach dem Gebrauch können die einzelnen Formen zum Backen, Kochen oder Dekorieren verwendet werden.

 
Startus Insights: Woher kommen diese Daten?

Startus Insights ist ein Data-­Science-Unternehmen, das sich mittels tiefgehender Innovation-Scouting-Prozesse auf die Identifikation von aufkommenden Technologien und Start-ups in der Verpackungsbranche spezialisiert. Mehr als 300 Technologie Scouts in über 100 Städten ermöglichen es Startus Insights, Großunternehmen und Konzerne mit handlungsfähiger Innovation Intelligence zu versorgen. Für über 100 Kunden hat Startus Insights bis heute mehr als 200.000 globale Start-ups gescreent. Mehr Informationen unter www.startus-insights.com.

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