PET-Recycling

Recyceltes PET für Getränkeflaschen ist auf dem Vormarsch

Der belgische Mineralwasserhersteller Valvert präsentierte als erste von mehr als 50 Nestlé-Waters-Marken eine Flasche, die zu 100 Prozent aus recyceltem PET hergestellt wird.
(Bild: Nestlé Waters/Valvert)

Das belgische Mineralwasser Valvert präsentierte als erste von mehr als 50 Nestlé-Waters-Marken eine Flasche, die zu 100 Prozent aus recyceltem PET hergestellt wird. Verarbeitet werden dafür ausschließlich gebrauchte PET-Flaschen. Neues, reines PET muss dafür nicht mehr hergestellt werden. Für die Umstellung war es zwingend erforderlich, dass dauerhaft ausreichende Mengen des hochwertigen, lebensmittel­sicheren rPET zur Verfügung stehen. Deshalb arbeitet Nestlé Waters auch eng mit den rPET-Vorlieferanten zusammen, um die Rohstoffqualität weiter zu verbessern. So hat der Mineralwasserhersteller im vergangenen Jahr zusammen mit acht belgischen Unternehmen aus dem Verband der belgischen Lebensmittelindustrie zugesagt, bis 2022 90 Prozent aller Getränkeverpackungen in Belgien zu sammeln und zu recyceln; die Vereinbarungen umfassen noch weitere Maßnahmen. Darüber hinaus gestaltet der Mineralwasserhersteller die eigenen PET-Verpackungen so, dass sie voll recyclingfähig sind. 

Aufgrund der gesicherten rPET-Versorgung konnte Valvert auch die 1,5-l-Flasche auf 100 Prozent rPET umstellen und die 0,5-l-Flasche mit 50 Prozent Recycling-Anteil auf den Markt bringen. Bis Jahresende soll diese Flasche dann ebenfalls vollständig aus rPET hergestellt werden. Für Emmanuel Gruffat, General Manager von Nestlé Waters Benelux, ist die Umstellung auf Flaschen aus rPET „ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur nächsten Generation nachhaltiger Verpackungen“. Sie stehe „für eine Kreislaufwirtschaft von Flasche zu Flasche“, sagte Emmanuel Gruffat. 

Beim PET-Recycling fördert Nestlé Waters zudem mit L’Oreal, Pepsico und Suntory Beverage & Food Europe ein enzymatisches PET-Recyclingverfahren, welches das französische Unternehmen Carbios entwickelt hat. Nestlé Waters sieht darin einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft. Die Nestlé-Gruppe hat es sich offiziell zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 nicht weniger 100 Prozent ihrer Verpackungen wiederverwendbar oder recycelbar zu machen.

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