Glasverpackungen

Superunion entwickelt neue Fritz-Kola Gastro-Flasche

Ziel war es einen Charakter zu erschaffen, der die Flaschen vom Wettbewerb unterscheidet.
(Bild: Superunion)

Der Hamburger Kola- und Limonadenhersteller Fritz-Kola hat im Rahmen der Bar Convent Berlin (BCB, 7.-9. Oktober 2019) seine neue 0,2l Gastro-Flasche vorgestellt. Federführend im Designprozess um die neue Markenflasche waren Superunion Germany gemeinsam mit dem Produkt- und Formdesigner Volker Schumann von Werksdesign.

Martin Steinacker, Executive Creative Director Superunion Germany, erklärt die Hintergründe zum Projekt: „Hauptziel der Neueinführung ist es, eine Flaschen-Ikone im Markt zu schaffen, die wirklich einhundertprozentig für Fritz-Kola steht und die man sofort wiedererkennt. Wir haben viel ausprobiert und dabei immer den Markenkern des positiven Rebellen vor Augen gehabt. So optimistisch rebellisch wie Fritz-Kola in seiner Kommunikation auftritt, sind wir auch das Projekt angegangen.“

Da die Gestaltung und Produktion von Mehrwegflaschen mit starken Restriktionen verbunden sind, konzentriert sich das neue Flaschendesign auf eine einfache Form, die aber gleichzeitig ikonisch ist, einen eigenen Charakter hat und sich vom Wettbewerb unterscheidet. Außerdem greift das Design auf die Historie von Fritz-Kola zurück: Abgefüllt wurde das Koffeingetränk zunächst in Bierflaschen. Die neue Flasche lehnt daran an und orientiert sich an der klassischen 0,33l Pool-Flasche aus Weißglas, zeigt dabei aber deutlich mehr Ecken und Kanten als sein großer Bruder. Mit dem charakteristischen Design ist es Superunion Germany gelungen, Fritz-Kolas Markenwerte zu verkörpern, indem die Flasche Haltung, Wachheit und Freigeist transportiert. Markante Details wie die Prägung des Markennamens im unteren Teil sowie die versteckte Botschaft im Boden der Flasche sollen Fritz-Fans wiederholt etwas Neues zu entdecken geben.

Durch den erhöhten Materialeinsatz sind die Flaschen stabiler und länger im Einsatz.
(Bild: Maurice Rieger)

Nachhaltigkeit aus der Flasche

Stark im Fokus während der Entwicklung der Markenflasche stand das Thema Nachhaltigkeit. Ziel war es, ein Design zu schaffen, das über Jahre benutzt werden kann und trotzdem immer zeitgemäß erscheint. „Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Aspekt der Marke Fritz-Kola. Mit der neuen Flasche haben wir das umsetzen können, indem die Flasche jetzt ganz einfach langlebiger ist“, kommentiert Steinacker. Durch den höheren Materialeinsatz sind die neuen Flaschen stabiler und länger im Einsatz. Bei geplanten sechs Jahren im Gebrauch, können sie bis zu 20 Mal wiederbefüllt werden. Außerdem fällt die neue Flasche schmaler und höher aus, wodurch sie weniger Grundfläche im Kühlschrank der Gastronomen einnimmt.

Auch der dazugehörige Mehrwegkasten wurde überarbeitet: Neben einem zusätzlichen Tragegriff in der Mitte und großen Fenstern an den Seiten für eine schnelle Unterscheidung der Sorten, besteht der Kasten aus recyceltem Material (Regenerat). Beim Umstellungsprozess wurde ebenfalls auf Nachhaltigkeit geachtet: Die alten Kästen sowie die 0,2l Vorgänger-Flaschen aus dem Jahr 2008 werden eingeschmolzen und für die Produktion der neuen genutzt.

Ab Oktober wird die neue Flasche in Cafés, Restaurants, Bars und Clubs deutschlandweit verfügbar sein. Auch im restlichen europäischen Raum wird sie demnächst Bartresen und Gastronomiekühlschränke einnehmen. Das Design der Gastro-Flasche ist die erste Zusammenarbeit zwischen Fritz-Kola und Superunion Germany. Nach einem Pitchgewinn für die Markenagentur begann im Frühjahr 2018 das Projekt für das Team um Martin Steinacker, Executive Creative Director und Anna Jüttner, Senior Client Manager. Auch zukünftig wird die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Fritz-Kola und der Markenagentur zu unterschiedlichen Themen fortgesetzt werden.

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