Home Themen Verpackungsmaschinen und -geräte Maschinenverbund im laufenden Betrieb ändern

Safety Hot Swap

Maschinenverbund im laufenden Betrieb ändern

Mit dem neuen Hot-Swap-Feature des S-Dias-Safety-Systems können modulare Maschinen und Anlageneinheiten mit Not-Halt-Funktion flexibel gruppiert beziehungsweise umgerüstet werden.
Mit dem neuen Hot-Swap-Feature des S-Dias-Safety-Systems können modulare Maschinen und Anlageneinheiten mit Not-Halt-Funktion flexibel gruppiert beziehungsweise umgerüstet werden.
(Bild: Sigmatek)

Das neue Hot-Swap-Feature sorgt dafür, dass die Maschinenteile mit ihren Safety-CPUs flexibel im System eingebunden, abgemeldet und an anderer Stelle im Maschinenverbund wieder angemeldet werden können – und das zur Laufzeit. Die übergeordnete zentrale Safety-Steuerung ist in der Lage, bis zu 70 optionale Unterstationen mit Not-Halt-Funktion zu verwalten. 

Das übergreifende Safety-Programm wird einmalig mit allen möglichen teilnehmenden Einheiten im Maschinenverbund projektiert und kann in weiterer Folge, wie die modulare Maschine oder Linie, beliebig zusammengestellt werden. So können optionale Anlagenmodule mit integrierter Not-Halt-Funktion ohne Neustart im laufenden Betrieb zu Maschinen und Anlagen hinzugefügt oder von diesen abgemeldet werden. Der dynamische Verbindungsaufbau erfolgt über einen einfachen funktionsgerichteten Anmeldemechanismus – ohne Hardware-Switch. Der Verbindungsabbau wird durch einen sicheren Eingang ausgelöst. Die flexible Sigmatek-Safety-Lösung spart dem Anwender durch die Plug-&-Play-Funktionalität wertvolle Zeit im Produktionsprozess und erhöht gleichzeitig den Output.

Beispielanwendung Kunststoff- und Papierverpackungslinie: Die modularen Be- und Entladeeinheiten sowie Handling- und Transportsysteme mit integrierter Not-Halt-Funktion können mit Einsatz des Hot-Swap-Features von S-Dias-Safety beliebig in die Linie eingebunden beziehungsweise von dieser getrennt werden.
Beispielanwendung Kunststoff- und Papierverpackungslinie: Die modularen Be- und Entladeeinheiten sowie Handling- und Transportsysteme mit integrierter Not-Halt-Funktion können mit Einsatz des Hot-Swap-Features von S-Dias-Safety beliebig in die Linie eingebunden beziehungsweise von dieser getrennt werden.
(Bild: Sigmatek)

Wird eine Einheit ohne vorherige Abmeldung von der zentralen Safety-Steuerung getrennt, wird nach Ablauf der konfigurierbaren Watchdog-Zeit bei allen verbundenen Maschinenmodulen ein Not-Halt ausgelöst. 

Das schlanke S-Dias-Safety-System unterstützt flexible Maschinen- und Anlagenkonzepte. Die Übertragung der sicherheitsrelevanten Daten kann gemeinsam mit den Standarddaten über ein Kabel oder wireless erfolgen – nach dem Black-Channel-Prinzip.
Das schlanke S-Dias-Safety-System unterstützt flexible Maschinen- und Anlagenkonzepte. Die Übertragung der sicherheitsrelevanten Daten kann gemeinsam mit den Standarddaten über ein Kabel oder wireless erfolgen – nach dem Black-Channel-Prinzip.
(Bild: Sigmatek)

Abstimmung auf die sicherheitsrelevante Anwendung

Das modulare Safety-System im Pocket-Format umfasst neben dem Safety-Controller verschiedene Safety-I/Os und Antriebe mit Sicherheitsfunktionen. So kann die Safety-Lösung passgenau auf die sicherheitsrelevante Anwendung abgestimmt werden. 

Sigmatek hat die Safety-Technik so gestaltet, dass die sicherheitsrelevanten Signale via Black Channel über beliebige Kommunikationsmedien übertragen werden. Bei kabelgebundenen Lösungen genügt dabei ein einziges Kabel für Safety- und Standardkommunikation. Die Übertragung erfolgt über Industrial Ethernet Varan, kann aber auch wireless beispielsweise über WLAN erfolgen.  Daher ist das erschütterungsfeste S-Dias Safety-System auch für mobile Anwendungen wie zum Beispiel fahrerlose Transportsysteme optimal geeignet.   

Sicherheitsanwendungen lassen sich dank der umfangreichen Bibliothek im Lasal-Safety-Designer komfortabel konfigurieren. Die Safety-Funktionsbausteine sind an den PLCopen-Standard angelehnt und können genau wie die sicheren Ein- beziehungsweise Ausgänge einfach per Drag & Drop platziert werden. Der integrierte Debugger ermöglicht die grafische Darstellung aller Werte und stellt Zustand und Signalfluss der Safety-Funktionen übersichtlich dar. S-Dias-Safety-Lösungen erfüllen alle Anforderungen bis SIL 3 (gemäß EN 62061) und PL e, Kat. 4 (gemäß EN ISO 13849-1/-2). 

Messe SPS: Halle 7, Stand 270

Über den Autor
Autorenbild
Ingrid Traintinger, Marketing Kommunikation, Sigmatek

Über die Firma
SIGMATEK GmbH & Co KG
Lamprechtshausen
Newsletter

Das Neueste von
neue verpackung direkt in Ihren Posteingang!