Nachhaltigkeit

Langnese: Solero künftig ohne Einzelverpackung

Durch den Verzicht auf Einzelverpackungen spart Langnese pro Box 35 Prozent Plastik ein.
(Bild: Langnese)

Das Wassereis Solero Bio Lemon von Langnese kommt fast ohne Plastik aus. In den Multipacks sind die einzelnen Produkte nicht separat verpackt, sondern können direkt aus der Box entnommen werden.

Die Umverpackung ist im Inneren mit einer dünnen Kunststoffbeschichtung versehen, die verhindern soll, dass das Eis an der Hülle des Multipacks kleben bleibt. Laut Langnese kann der Karton im Altpapier entsorgt und anschließend recycelt werden, da er zu 95 Prozent aus Papier besteht. Normalerweise sollten beschichtete Papierprodukte allerdings in die Gelbe Tonne (den Gelben Sack) wandern, sagen diverse Verbraucherratgeber.

Auch die Kunden sind gefragt

Immerhin spart der Lebensmittelhersteller mit der neuen Box 35 Prozent Plastik ein. Dennoch sind weitere Anregungen und Anmerkungen zum Kunststoffsparen erwünscht: Jede Box ist auf der Rückseite mit einem QR-Code versehen, der zu einer Umfrage führt, was Langnese noch besser machen kann. Auch in den sozialen Medien können Fans ihre Ansichten unter dem Hashtag #soleroziehtblank teilen.

Neue Ziele für weniger Verpackungsmüll

Die Lösung für Solero Bio Lemon ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Unilever. Bis 2025 möchte das Unternehmen die verwendete Menge an Neuplastik halbieren und 350.000 t weniger Neuplastik für Verpackungen einsetzen. Durch die absolute Einsparung von Neuplastik will das Unternehmen so insgesamt 100.000 t Reduktion erzielen.

Unilever führt deshalb wiederbefüllbare oder wiederverwertbare Verpackungen und Produkte ein, die ganz ohne (Kunststoff-)Verpackungen auskommen. Die verbliebenden Einsparungen sollen durch die Verwendung von Post-Consumer-Rezyklat (PCR) erzielt werden – also recyceltes Plastik aus Kunststoffabfällen, die bei Endverbraucherinnen und Endverbrauchern zu Hause und in Büros anfallen.

Für Unilever gilt nur Plastik, das zuvor von Verbraucherinnen und Verbrauchern genutzt wurde, als PCR. Denn nur dies trage zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft bei. Die Nutzung von Plastik aus dem industriellen Bereich, das dem Kreislauf wieder zugeführt wird (PIR), sei kein wesentlicher ökologischer Beitrag. Hier sind die Kreisläufe bereits heute weitestgehend geschlossen.

Diese Meldung erschien zuerst bei unseren Kollegen von Werben & Verkaufen.

Newsletter

Das Neueste von
neue verpackung direkt in Ihren Posteingang!