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Getränkedosen

Ball erhält ASI Zertifizierung

Ball ist der erste Getränkedosenhersteller weltweit, der alle ASI-Grundsätze in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung erfüllt.
Ball ist der erste Getränkedosenhersteller weltweit, der alle ASI-Grundsätze in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung erfüllt.
(Bild: Ball)

Ball hat die Zertifizierungen „ASI Performance Standard“ sowie „Chain of Custody (CoC) Standard“ erhalten. Ersterer misst die Anstrengungen eines Unternehmens in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Neben Vorgaben zur Reduzierung von Treibhausgasen und Emissionen erfasst der Standard auch den Umgang mit Abfallprodukten der Aluminiumproduktion, mit Wasserressourcen sowie Fragen der biologischen Vielfalt. Zudem sind Unternehmen aufgefordert den gesamten Lebenszyklus zu betrachten und das Recycling voranzutreiben. Weitere Standards betreffen unter anderem die Unternehmensintegrität und Menschenrechte.

Die zusätzliche Zertifizierung der Produktkette ermöglicht es Ball zudem, hohe Standards entlang der gesamten Aluminium-Wertschöpfungskette nachzuweisen. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen an, zukünftig alle Werke innerhalb der EU, Großbritanniens sowie den Standort in Serbien ausschließlich mit erneuerbarer Energie zu betreiben. Durch den angekündigten Umstieg auf erneuerbare Energie kann Ball seine Treibhausgas-Emissionen in Zukunft signifikant reduzieren. Bereits zuvor hatte das Unternehmen erklärt, alle betrieblichen Prozesse in Nordamerika bis 2021 vollständig auf erneuerbare Energie umzustellen.

Der ASI CoC Standard beschreibt, unter welchen Voraussetzungen Aluminium eine Zertifizierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhalten kann. Im Fall von Ball verknüpft er alle nach ASI Performance Standard zertifizierten Tätigkeiten – vom Bauxitabbau und dem Einschmelzen über das Gießen und Walzen bis hin zur Dosenproduktion und der Abfüllung.

ASI ist eine Multi-Stakeholder-Initiative mit dem Ziel, eine verantwortungsvolle Gewinnung, und Produktion von Aluminium sowie einen ressourcenschonenden Umgang mit Aluminiumprodukten entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Aluminiumsektor zu gewährleisten. In einer Zeit, in der Verbraucher mehr Nachhaltigkeit für verpackte Waren fordern, möchte die Aluminium Stewardship Initiative das tun, was die Forestry Stewardship Council (FSC) Zertifizierung für Papier und Holz getan hat – nachhaltiges Handeln der Aluminiumindustrie für die Allgemeinheit sichtbar machen.

„Wir gratulieren dem größten Getränkedosenhersteller der Welt zu dieser zweifachen Zertifizierung“, erklärt Fiona Solomon, CEO, Aluminium Stewardship Initiative. „Eine ASI Zertifizierung ist für Kunden und andere Stakeholder der unabhängige und glaubwürdige Beleg, dass Unternehmen der Aluminiumindustrie nachhaltig handeln. Programme wie ASI, die die gesamte Aluminium-Wertschöpfungskette beleuchten, werden deshalb immer wichtiger.“

Über ASI

Die Aluminium Stewardship Initiative (ASI) ist eine globale, gemeinnützige Multi-Stakeholder-Initiative. Sie verfolgt das Ziel, Standards für mehr Nachhaltigkeit und Transparenz in der Aluminiumindustrie zu etablieren. ASI ist ein Zusammenschluss aus Herstellern, Anwendern und Interessenvertretern in der Aluminium-Wertschöpfungskette. Alle vereint, dass sie den Beitrag von Aluminium für eine nachhaltige Gesellschaft maximieren möchten.

Die Ziele von ASI sind:
•    Die Definition von weltweit anwendbaren Standards für die Nachhaltigkeitsleistung und die Materialkette entlang der Aluminium-Wertschöpfungskette.
•    Förderung messbarer und kontinuierlicher Verbesserungen der wichtigsten Auswirkungen von Aluminiumproduktion, -nutzung und -recycling auf Umwelt, Gesellschaft und Verwaltung.
•    Entwicklung eines glaubwürdigen Sicherungs- und Zertifizierungssystems, das sowohl die Risiken der Nichteinhaltung von ASI-Normen als auch die Hindernisse für eine breit angelegte Umsetzung auf ein Minimum reduziert.
•    Eine weltweit anerkannte Organisation zu werden und zu bleiben, die Programme für Nachhaltigkeit in der Aluminium-Wertschöpfungskette vorantreibt, sich finanziell selbst trägt und die Interessen der Interessengruppen einbezieht.

Über die Firma
Ball Corporation Headquarters
Broomfield
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