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Roboter

Individueller Greifer per Mausklick

Der passende Greifer für jedes Werkstück – intuitiv innerhalb weniger Minuten konfiguriert.
Der passende Greifer für jedes Werkstück – intuitiv innerhalb weniger Minuten konfiguriert.
(Bild: J. Schmalz)

Automation bei Losgröße 1 ist eine Errungenschaft der Digitalisierung. Das stellt Roboteranbieter wie auch Anwender vor die Aufgabe, Greiferlösungen für individuelle Handhabungsaufgaben zu finden – und das in einer sich dynamisch wandelnden Fertigungsumgebung. Die J. Schmalz GmbH bietet von der Einzelkomponente bis zum anschlussfertigen Endeffektor verschiedene Elemente für Cobots und Leichtbauroboter. Einen Schritt weiter geht der Vakuum-Experte mit dem neuen Leichtbaugreifer SLG: Anwender können das System schnell, individuell und ohne Vorkenntnisse online konfigurieren.

Die digitale Plattform dafür hat Schmalz zusammen mit Trinckle 3D aus Berlin entwickelt. Der Spezialist für 3-D-Druck-Anwendungen stellte seine Cloudtechnologie und sein Know-how rund um die automatisierte Konstruktion und Konfiguration zur Verfügung, Schmalz sein Expertenwissen rund um die Vakuumautomation mit Cobots. Entstanden ist ein intuitives Engineeringtool – der Nutzer kann sich ausschließlich auf die Lösung seiner eigentlichen Aufgabe konzentrieren.

Der Schmalz-Leichtbaugreifer SLG für Leichtbauroboter und Cobots hält Lasten bis 10 kg.
Der Schmalz-Leichtbaugreifer SLG für Leichtbauroboter und Cobots hält Lasten bis 10 kg.
(Bild: J. Schmalz)

Von Kartons bis Freiformflächen

Zu Beginn definiert der Anwender die Handhabungsaufgabe. Neben verschiedenen vordefinierten Werkstücken kann er eigene Objekt hochladen – unabhängig ob kubisch, eckig oder mit Freiformflächen. Anschließend startet er die Konfiguration des passenden Greifers. Intuitiv führt das Tool den Nutzer durch die verschiedenen Designschritte, wobei er Saugeranzahl, -durchmesser und -typ aus dem Vorzugsprogramm Schmalz Select auswählen kann. Die Positionierung der Sauger übernimmt die intelligente Software, alternativ bestimmt der Nutzer selbst Position und Winkel der Saugstellen.

Zuletzt wählt der Anwender den passenden Flansch­einsatz und die gewünschte Vakuumerzeugung. Sind alle Komponenten und Parameter festgelegt, erhält der Kunde ein CAD-Modell und das Angebot zu seiner Greiflösung. Die moderne additive Fertigungstechnologie ist der Schlüssel für die kosteneffiziente und schnelle Einzelteilfertigung. Zudem reduziert sie Störkonturen, beispielsweise durch die vollständige Integration der Luftführung. Das Greifsystem ist mit verschiedenen Vakuumkomponenten wie der Cobotpump ECBPI oder dem Vakuumschalter VSI kombinierbar. So fertigt Schmalz in kurzer Zeit besonders leichte und robuste Greifer, die auf die jeweilige Anwendung ausgelegt sind. Adaptiert an Leichtbauroboter und Cobots hält die Schmalz-Lösung bis zu 10 kg schwere Lasten.

Über den Autor
Autorenbild
Andreas Dölker

Leiter Unternehmenskommunikation der J. Schmalz GmbH

Über die Firma
J. Schmalz GmbH
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