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Corona-Krise

Zaungäste aus USA: Optima führt virtuelle Maschinenabnahme durch

Elf Hightech-Kameras übertragen die Live-Bilder zum Kunden in den USA.
Elf Hightech-Kameras übertragen die Live-Bilder zum Kunden in den USA.
(Bild: Optima)

Die Corona-Krise und die damit verbundenen Reiseeinschränkungen führen dazu, dass etablierte digitale Technologien noch attraktiver werden. So auch bei Optima. Da die Kunden des Sondermaschinenbauers derzeit zu den Werksabnahmen ihrer neuen Anlagen nicht persönlich anreisen dürfen, führt Optima die Factory Acceptance Tests (FATs) stattdessen als Video-Livestream durch. Das Verfahren ist nicht neu für Optima, derzeit findet allerdings der umfassendste und komplexeste virtuelle FAT statt, den das Unternehmen bisher durchgeführt hat.

Über 30 Mitarbeiter des Kunden verfolgen die Abnahme

Für einen Global Player aus den USA hat Optima eine äußerst flexible, hochautomatisierte Hochleistungs-Abfülllinie realisiert, die flüssige Kosmetika in 30 verschiedenen Varianten in über 30 verschiedene Behältnisse abfüllt. Ein zehnköpfiges Team, elf Hightech-Kameras, moderne Medientechnik, über 30 Zuschauer pro Tag – das sind die Fakten zur virtuellen Werksabnahme. Außer dass der Kunde physisch nicht anwesend ist, hat sich am Ablauf des virtuellen FATs nichts geändert. Entsprechend des FAT-Protokolls wurden alle produktions- und sicherheitsrelevanten Tests an der Maschine durchgeführt und dabei live gestreamt. Chatfunktionen und Audioübertragung ermöglichen dabei die Kommunikation mit dem Kunden.

Streaming-Technologie bringt Zusatznutzen

Neben einer pünktlichen Lieferung bringt diese Variante weitere Vorteile. „So können bei bestimmten Themen weitere Experten des Kunden hinzugezogen werden, die nicht zum Abnahmeteam gehören“, berichtet Heiko Kühne, Vice President Cosmetics & Chemicals bei Optima Consumer. Auch Kernlieferanten werden von Optima zugeschaltet, um Fragen des Kunden zu beantworten. Das ermöglicht einen interdisziplinären Austausch und vertieft die Partnerschaft. Außerdem erhält so auch Bedienpersonal, das üblicherweise nicht zur Abnahme anreist, einen detaillierten Einblick. Das ermöglicht eine kurze Inbetriebnahme und einen schnellen Produktionsstart.

Die große Formatvielfalt und die vielen Prozessschritte machen die Abnahme besonders herausfordernd. Etwas mehr als eine Woche benötigt das Team, um alle Funktionen und Formate zu prüfen. „Komplexe Abnahmen wie diese setzen ein Maximum an Vertrauen voraus“, kommentiert Kühne. Nun zahle sich die enge Partnerschaft, die Optima zu seinen Kunden pflegt, aus. Der Kunde zeigt sich begeistert vom virtuellen FAT: „Wir haben bereits bei weiteren Lieferanten angefragt, ob sie sich eine solche virtuelle Abnahme vorstellen können“, berichtet der technische Projektleiter.

Weg für die Zukunft

„Das bestätigt uns darin, dass unsere Entscheidung richtig war, bereits vor einiger Zeit virtuelle FATs in das Portfolio unsere Life-Cycle-Management-Programms Optima Total Care aufzunehmen“, resümiert Kühne. Dabei haben die Kunden die Wahl, in welchem Umfang die Abnahme virtuell begleitet werden soll – als Ergänzung oder vollumfänglich. Zwei weitere virtuelle Abnahmen bei Optima Consumer sind bereits in der Vorbereitung.

Über die Firma
OPTIMA packaging group GmbH
Schwäbisch Hall
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