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Virtuelle Messe

Virtuelle Messe von Koch Pac-Systeme

Der Showroom ist virtuell und real zugleich: Alle Exponate sind bei Koch Pac-Sys­teme in Pfalzgrafenweiler aufgebaut.
Der Showroom ist virtuell und real zugleich: Alle Exponate sind bei Koch Pac-Sys­teme in Pfalzgrafenweiler aufgebaut.
(Bild: Koch Pac-Systeme)

Die gesamte Industrie, und damit auch der Verpackungsmaschinenbau, steht vor einer in unserer Zeit bisher nicht dagewesenen Herausforderung: der Kontaktsperre, die als Folge der Corona-Pandemie verhängt wurde. So ist es Anbietern nicht möglich, Kunden auf den Messestand oder auch ins heimische Technikum einzuladen, um sie dort von den Vorzügen ihrer Entwicklungen zu überzeugen. Das ist für Hersteller aller Branchen ärgerlich, doch gerade im Verpackungsbereich hatten viele Unternehmen auf die eigentlich für Mai geplante interpack in Düsseldorf hingearbeitet und neue Lösungen entwickelt. So auch Koch Pac-Systeme in Pfalzgrafenweiler, Baden-Württemberg.

Persönlicher Kontakt über Distanz?

„Gerade der zwischenmenschliche Kontakt ist eine unserer Stärken. Also stellte sich uns die Frage: Was sollen wir tun, wenn kein persönlicher Kontakt möglich ist?“, erläutert Jörg Schebetka, Leiter Marketing Kommunikation bei Koch Pac-Systeme, die Entstehungsgeschichte des Events. Fest stand für Schebetka und sein Team gleich zu Beginn, dass es von Koch nicht einfach eine weitere virtuelle Messe geben sollte, wie sie aktuell an vielen Stellen angeboten werden, sondern dass auch eine direkte Kommunikation möglich sein sollte. Schnell gingen erste Skizzen in konkrete Konzepte über; das Ergebnis können Besucher am 16. und 17. Juni 2020 begutachten: Kochlive.

Der Messebesuch startet für den Besucher wie bei jeder anderen „richtigen“ Messe auch: mit der Registrierung. Ist diese erfolgt, stellt Hartmut Diehl als Global Sales Director dem Besucher die Messe in einem kurzen Intro-Video vor und dieser darf den Showroom mit den verschiedenen Stationen betreten. Der Clou: Den Showroom gibt es wirklich – und zwar am Firmensitz in Pfalzgrafenweiler. „Das heißt für den Kunden: Wenn die Corona-Krise vorbei ist, kann er uns dann auch jederzeit vor Ort besuchen und sich die gezeigten Maschinen noch einmal aus unmittelbarer Nähe ansehen“, erklärt Schebetka.

Kommunikation ohne Medienbruch

Angekommen an einer bestimmten Station, beispielsweise bei der Blistermaschine KBS-C für den Pharmabereich bis hin zu Anwendungen im Reinraum der ISO-Klasse 7, findet der Besucher ein Fact-Sheet sowie ein Video, in dem ein Vertriebsmitarbeiter von Koch die Maschine erklärt. So weit, so bekannt. Doch hat der Besucher danach noch konkrete Fragen, muss er für deren Beantwortung nicht zum Hörer greifen, sondern kann sich über die Zeit der virtuellen Messe ganz ohne Medienbruch in einen Video-Chatroom für ein Live-Gespräch mit einem Experten einloggen.

Zu den weiteren Stationen gehören die Blistermaschine KBS-PL mit linearem Palettentransport, die Siegelmaschine KS-PL, ein Touch-Table mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit sowie den beim Maschinenbauer K 4.0 Smartpacks genannten digitalen Serviceleistungen – ein Angebot, das gerade in Zeiten von Corona einen Schub erhält. Außerdem gibt es eine Vitrine mit verschiedenen Mustern, die sich in 360° betrachten lassen.

Die finale Station bildet der Check-out, wo der Besucher noch einmal das Angebot eines Videocalls wahrnehmen kann und ein Marketing-Package von Koch Pac-Systeme erhält. Was dieses beinhaltet? „Ein wenig Spannung wollen wir dann doch noch aufrechterhalten“, antwortet Schebetka mit einem Grinsen.

Die Messe auf einen Blick

Was: Kochlive

Wo: Pfalzgrafenweiler/www.koch-pac-systeme.com

Wann: 16. - 17. Juni 2020

Veranstalter: Koch Pac-Systeme

Über den Autor
Autorenbild
Philip Bittermann

Chefredakteur neue verpackung

Über die Firma
KOCH Pac-Systeme GmbH
Pfalzgrafenweiler
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