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Lieferketten im Maschinenbau

Covid-19: Optima sichert Verfügbarkeit von Maschinen- und Ersatzteilen

Das Logistikzentrum der Optima Unternehmensgruppe ist seit März 2019 in Betrieb und befindet sich in Schwäbisch Hall-Hessental.
Das Logistikzentrum der Optima Unternehmensgruppe ist seit März 2019 in Betrieb und befindet sich in Schwäbisch Hall-Hessental.
(Bild: Optima)

In Umfragen des VDMA geben ein Großteil der Unternehmen an, dass es aufgrund der Covid-19-Pandemie zu Störungen und Ausfällen in den Lieferketten kommt. Bei Optima wurden über die vergangenen Jahre bereits diverse Maßnahmen ergriffen, um für eine Situation wie diese vorbereitet zu sein. Dies zahlte sich nun aus. „Mit dem neuen Logistikzentrum, dem ,Herz‘ der Optima Logistik, einer hervorragenden Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe sowie beschaffungsstrategischen Maßnahmen im Vorfeld der Pandemie konnte die Lieferkette erfolgreich aufrechterhalten werden“, erklärt Heiko Funk, Geschäftsführer der Optima Materials Management.

Risikoanalysen sichern die Lieferketten

So zahlte es sich aus, dass kontinuierlich Risikoanalysen durchgeführt werden, um die Lieferketten zu sichern. Teile, für die ein großes Fachwissen notwendig ist, werden innerhalb der Optima Gruppe bezogen oder von der breit aufgestellten Eigenfertigung hergestellt. Rund 150 qualifizierte Mitarbeiter und ein hochmoderner Maschinenpark einschließlich 3D-Drucktechnologie stehen dort zur Verfügung.

Beschaffungsschwerpunkt liegt in Europa

Bereits lange vor der Pandemie wurde der Beschaffungsschwerpunkt auf Europa gelegt, was Optima nun zugutekam. Für Einzelquellenbeschaffungen, sogenannte Single-Source-Teile, wurden Alternativen aufgebaut. Die Identifizierung von sogenannten Langläuferteilen erfolgte in Zusammenarbeit mit den Kollegen in den technischen Abteilungen der Business Units innerhalb der Unternehmensgruppe. „Ein eigens eingesetztes Taskforce-Management betreibt tägliches Monitoring und tauscht sich mit potentiellen Engpass-Lieferanten kontinuierlich aus“, berichtet Funk. Für kritische Artikel wurde ein entsprechender Lagerbestand aufgebaut. Um die Handlungsfähigkeit zu gewährleisten, arbeiteten die Mitarbeiter aus dem Einkauf weitgehend mobil. Die operativen Bereiche in der Logistik und Qualitätssicherung arbeiteten in getrennten Schichtteams gemäß den geltenden Hygienevorschriften.

Bereits vor der Krise die Weichen gestellt

Die Investition von Optima in das neue Logistikzentrum machte sich auch in der Krise positiv bemerkbar. Dieses beherbergt auf rund 6.000 m2 über 50.000 Artikel und nahm im März 2019 den Produktivbetrieb auf. Durch die räumliche Integration der Bereiche Einkauf, Logistik, Ersatzteilabwicklung und Qualitätssicherung ergeben sich schnelle und effiziente Abläufe für das Unternehmen. Der Absatz von Ersatzteilen hat seit Beginn der Corona-Krise kurzfristig um rund 50 Prozent zugenommen.

Über die Firma
OPTIMA packaging group GmbH
Schwäbisch Hall
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