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Deutscher Verpackungsdialog: Der Marlboro Cowboy geht in Rente

Der Marlboro Cowboy muss wohl endgültig in Rente. Der Abschied des Konzerns Philip Morris von seinem langjährigen Kernprodukt ist zum Greifen nah.
Der Marlboro Cowboy muss wohl endgültig in Rente. Der Abschied des Konzerns Philip Morris von seinem langjährigen Kernprodukt ist zum Greifen nah.
(Bild: Unsplash, Vidar-Nordli-Mathisen)

Marken sind lebendig, sie kommunizieren ihre Eigenschaften, ihre Attribute, über Werbung und ihr identitätsstarkes, unverwechselbares Verpackungsdesign. Die Figur des „Marlboro Man“ wurde 1954 von Werbern der Agentur Leo Burnett, Chicago, geschaffen. Männlicher wollte die Zigarettenfirma Philip Morris die Marke positionieren, empfanden doch viele Kunden Zigaretten mit Filter damals als zu weiblich. Einer Historie der Werbefigur in der „Denver Post“ zufolge posierten besonders in den frühen Zeiten der Werbekampagne mehrere hundert Männer als „Marlboro Man“. Abenteuer, Freiheit, Genuss und die Unabhängigkeit des Mannes standen im Mittelpunkt der erfolgreichen Markenikone. Jetzt ist der Abschied des Konzerns Philip Morris von seinem langjährigen Kernprodukt zum Greifen nah. Ein spannender Transformations-Prozess steht an, der von Philip Morris Marketing Direktor (D), Thorsten Scheib, begleitet und erläutert wird. 

„Ei, ei, ei Verpoorten“ – mit dem gesungenen Markenslogan, heute würde man das als „Soundlogo“ bezeichnen, wurde ab 1961 dem traditionsreichen Eierlikör aus Bonn der Zugang zu neuen Zielgruppen geschaffen. Die Marke reicht in ihren Anfängen bis 1876 zurück und wird in fünfter Generation von der Familie geführt. William Verpoorten wird von einer Marke berichten, die unter anderem auch Tiefkühltorten, Gebäck, Pralinen, Schokolade, Eiscreme und Desserts im Portfolio hat. 

Auch wenn aus den einstigen „Salzletten“, die für die salzige Snack-Kultur seit ihrer Einführung 1935 stehen, mittlerweile „Saltletts Sticks“ (2003) geworden sind: Die erfolgreiche Marke führt zu Hermann Bahlsen(1859-1919) einen der bedeutendsten deutschen Unternehmer und Kunst-Mäzene. Über die Zukunft der salzigen Marken des einstigen „Bahlsen-Imperiums“ wird Moritz Bahlsen (Lorenz Snack-World-World) berichten.

„SURIG“ ist der Name einer Essigessenz, die in der markenprägenden Flasche mit dem gelben Verschluss bereits 1922 das Licht des Marktes erblickte. In Zeiten der Covid 19 Pandemie ist aus dem Lebensmittel auch ein essigsaurer Hygiene-Spender in Spray-Form geworden. Welches Potential in der geschichtsreichen Marke steckt, davon berichtet Oliver Sladek.

Über das Deutsche Verpackungs-Museum 

Seit der Eröffnung im Jahr 1997 stellt das Deutsche Verpackungs-Museum in Heidelberg als erstes und einziges Museum seiner Art die Kulturleistung der Verpackung in den Mittelpunkt – insbesondere die der traditionsreichen Marken und ihrem unverkennbaren, eigenen Verpackungsdesign. 

Die Warenverpackung präsentiert sich als unmittelbarer Spiegel der kulturellen Entwicklungen unserer Gesellschaft. Als äußeres Gewand eines Markenartikels leistet die Verpackung einen wesentlichen Beitrag zur Differenzierung und Prägung bzw. Wiedererkennbarkeit einer Markenidentität. 

Die Mitgliederliste des Deutschen Verpackungs-Museums liest sich wie das "Who-is-Who" der deutschen Marken- und Verpackungswelt. Bedeutende Markenartikler, unter anderem Beiersdorf, Coca-Cola, Dr. Oetker Holding, Ferrero, Nestlé, Radeberger Gruppe, Procter & Gamble, Unilever und viele weitere sind vertreten. Ebenso finden sich die Premium-Namen der Verpackungs-Industrie wie Westrock, Edelmann, Mayr-Melnhof Packaging, Multivac, Optima packaging group, Schubert packaging group, SIG Combibloc, STI oder TetraPak.  

 

 

Über die Firma
Deutsches Verpackungs-Museum e.V.
Heidelberg
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