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Special Nachhaltigkeit

Zwei Lagen für das Smartphone

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(Bild: Packhelp)

Für die Markteinführung ihres Produktes suchten die Raylo-Gründer, Karl Gilbert, Richard Fulton und Jinden Badesha, eine Verpackungslösung mit hoher Funktionalität sowie aus einem kosteneffektiven Material. Der polnische Verpackungsentwickler Packhelp designte ihnen eine individuelle Verpackungslösung, mit der sich die Verpackungskosten um 11 % und das Verpackungsgewicht sogar um 20 % reduzieren ließen.

Raylo hatte strenge Vorgaben an die Verpackungsgestaltung. Das Unternehmen mit Sitz in London bietet verschiedene I-Phone-Modelle im Abonnement an. Nutzer des Service können sich ein Smartphone auswählen und für eine definierte Zeit mieten. Am Ende der Laufzeit können Nutzer die Laufzeit entweder verlängern, das Smartphone gegen ein anderes Modell im Abo tauschen, das Smartphone zurückgeben oder es Raylo abkaufen. Die Verpackung sollte daher versandfreundlich, leicht montierbar und außerdem für den Rückversand geeignet sein. Das Entwicklungsteam von Packhelp schlug vor, die Verpackung aus recyceltem sowie einem laminierten Karton des Typs GD210 herzustellen. Vorgegeben waren unter anderem eine schmale Form von 110 x 180 x 100 mm und ein Innenleben, bei dem das Smartphone oben liegt, darunter aber noch genügend Platz für andere Accessoires bleibt.

Zwei statt drei Lagen Karton

Das Ergebnis des Prototyps sah eine dreilagige Pappe mit einer Lage laminiertem Karton vor. Raylo erhielt von Packhelp die erste Kartonvariante zusammen mit einem Video-Tutorial, in dem erklärt wurde, wie die Verpackung zusammenzubauen ist. 

Nach dem ersten Zusammenbauen des Prototyps meldeten die Tester von Raylo jedoch, dass es zu schwer sei, die dicken Wände der Verpackung zu falten. Den zweiten Verpackungsentwurf konstruierte Packhelp also aus zwei statt drei Lagen Karton. Dies verringerte das Gewicht von 385 g/m² auf 305 g/m² und machte die Verpackung wesentlich leichter. Weil sich auch 25 % Klebstoff einsparen ließen, ist die Verpackung nun auch umweltfreundlicher. Die Verpackungsentwickler überdachten zudem das Innenleben: Dieses besteht aus einem dünnen Kartongerüst, das es Raylo ermöglicht, ein Booklet plus Smartphone darauf zu legen und darunter ein Ladegerät sowie Kopfhörer zu verstauen. Es wird nun weniger Platz benötigt, um das Produkt zu verpacken und es lässt sich vermeiden, dass das Produkt unnötig überverpackt ist. 

Im selben Zug bleibt der sichere Versand gegeben. Das dünnere Material bietet denselben Schutz wie der dreilagige Prototyp und ist leichter zu montieren. Raylo nutzt die volle Fläche der Verpackung innen und außen mit laminiertem Druck, um das Unboxing-Erlebnis der Kunden zu verschönern.

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Autorenbild
Carlo Schmid

Content Manager Packhelp

Über die Firma
Packhelp
Berlin
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