Home Themen Pharma/Kosmetik Schneller etikettieren

Engelhard Arzneimittel investiert in neue Anlagen

Schneller etikettieren

Der Flascheneti­kettierer ermöglicht bei einer Etikettenlänge von 115 mm bis zu 230 Flaschen­etikettierungen pro Minute.
Der Flascheneti­kettierer ermöglicht bei einer Etikettenlänge von 115 mm bis zu 230 Flaschen­etikettierungen pro Minute.
(Bild: Intrex)

Vor Kurzem sind neu errichtete Verwaltungs- und Produktionsgebäude in Betrieb genommen worden. Die Produktion verteilt sich jetzt auf eine Fläche von 8.000 Quadratmetern und bietet Platz für den Aufbau von neuen Abfüll- und Verpackungsanlagen mit höheren Leistungen. Ziel ist unter anderem die Verdoppelung der Liquida-Abfüllung.

Ein Beispiel: die bisherigen Abfüll- und Etikettiermaschinen für Prospan-Hustensaft arbeiten mit einer Taktrate von 60 Flaschen pro Minute. Eine dieser Linien wurde jetzt komplett erneuert und erreicht 200 Einheiten pro Minute. Die Intrex Deutschland GmbH leistete dazu einen wichtigen Beitrag mit dem Einbau des neuen Flaschenetikettierers Typ SEP 4092. Dieser Automat ermöglicht bei einer Etikettenlänge von 115 mm bis zu 230 Flaschenetikettierungen pro Minute. 

Stillstand vermeiden

Zwei im Etikettierer parallel nebeneinander angeordnete Etikettenspender stellen sicher, dass beim Wechsel einer verbrauchten Etikettenrolle kein Stillstand entsteht und die Produktion ungehindert weitergehen kann. Das gleiche gilt, wenn einer der Etikettenspender zum Beispiel durch eine Störung im Drucker ausfällt – es kann dann unterbrechungsfrei auf den zweiten Spender umgeschaltet werden.

Jeder Etikettenspender ist mit einem TIJ Druckmodul der Firma Domino ausgestattet. Die Codierungen werden durch eine Kamera permanent kontrolliert, und ein Schieberegister veranlasst, dass als „schlecht“ bewertete Kennzeichnungen ausgeschleust werden. Außerdem wird bei jeder Flasche die Etikettenposition geprüft, nicht korrekt etikettierte Flaschen werden ausgeschleust. 

Das Einrichten der Maschine, des Druckbildes und der Druckbildkontrolle erfolgt an einer HMI (Mensch-Maschine-Schnittstelle) mit der integrierten KUP-Vision-Software aus dem Hause K + P. Sie ist konform mit CFR Part 11 und entspricht allen Anforderungen der pharmazeutischen Industrie.

Nach Inbetriebnahme der neuen Abfüll- und Verpackungslinie im Juni 2020 äußerte sich Christian Belzer, Head of Maintenance and Facility Management, sehr anerkennend zur Performance des Intrex-Flaschen­etikettierers Typ SEP 4092 und bewertete auch die Zusammenarbeit mit Intrex Deutschland positiv: „Von der Planung und Baubegleitung bis zur termintreuen Inbetriebnahme des Etikettierers wurde unser Projekt von Intrex professionell und fachlich kompetent begleitet. Für weitere Maschinenprojekte werden wir diesen Lieferanten deshalb gern wieder in Anspruch nehmen.“

Über den Autor
Autorenbild
Stefan Klöpping

Geschäftsführer, Intrex Deutschland, Hamburg

Über die Firma
intrex Deutschland GmbH
Hamburg
Newsletter

Das Neueste von
neue verpackung direkt in Ihren Posteingang!