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Mosca stellt sich mit Holding-Struktur neu auf

Die Mosca-Geschäftsführung (v.l.n.r.): Timo Mosca, Simone Mosca und Alfred Kugler
Die Mosca-Geschäftsführung (v.l.n.r.): Timo Mosca, Simone Mosca und Alfred Kugler
(Bild: Mosca)

Die Gruppengesellschaft bildet die strategische Klammer und beinhaltet zentrale Bereiche wie Personal, Einkauf oder Ausbildung. So will es Mosca seinen Unternehmensbereichen ermöglichen, unabhängiger und flexibler auf Kundenanforderungen und Marktveränderungen zu reagieren. Durch die gezielte Bündelung der technologischen Kompetenzen in den Tochtergesellschaften wird zudem die internationale Zusammenarbeit weiter gestärkt, der Wissensaustausch erleichtert und Prozesse sowie Services für Kunden auf der ganzen Welt weiter vereinheitlicht.

Umreifungslösungen aus einer Hand

Die internationale Verzahnung und Bündelung von Kompetenzen soll für die nötige Agilität sorgen, um in Zukunft schneller und flexibler auf Kundenanforderungen reagieren zu können. Schon heute umfasst das Angebot von Mosca von Prozessberatung am Ende der Verpackungslinie über die darauf zugeschnittene Anlage bis hin zu Umreifungsband und Service eine Rundum-Betreuung. Dieses „Alles-aus-einer-Hand-Prinzip“ soll die neue Struktur über Ländergrenzen hinweg weiter stärken. Unmittelbar hat die Umstrukturierung für Mosca-Kunden dabei nur wenige Auswirkungen. Über Änderungen von Ansprechpartnern oder Adressen wurden diese bereits vor der Umstellung zum Jahreswechsel informiert. So geben Kunden jetzt zum Beispiel Bestellungen für Maschinen, Ersatzteile oder Service-Leistungen bei der Mosca Sales & Service GmbH & Co. KG auf, während für Bandnachschub die Mosca Strap & Consumables GmbH & Co. KG zuständig ist.

Die Mosca-Geschäftsführung bestehend aus Timo Mosca, Simone Mosca und Alfred Kugler bildet weiterhin die Spitze der Gruppengesellschaft. An sie berichten direkt die sechs ‚Group Directors‘ der Tochtergesellschaften. „Die Holding bildet die Klammer für die Tochtergesellschaften. Im engen Austausch mit den ‚Group Directors‘ entwickeln wir Strategien und Ziele, die den Rahmen für alle Aktivitäten der Töchter bilden“, erklärt Geschäftsführerin Simone Mosca. „In dieser Struktur fällt es uns künftig leichter, ein gemeinsames Vorgehen zu verfolgen, Trends zu erkennen und die bestmöglichen Lösungen für unsere Kunden auf der ganzen Welt zu entwickeln.“

Mehr Vernetzung, mehr Effizienz

Mit dem Schulterschluss will Mosca zudem den internationalen und bereichsübergreifenden Wissensaustausch unter den Mitarbeitern stärken. „Durch unsere Standorte auf der ganzen Welt haben wir unser Ohr ganz nah dran an unseren Kunden. Diese Kundennähe ist für uns der Kern unseres Unternehmens – und deshalb ist es uns wichtig, die Expertise und das Know-how unserer Mitarbeiter von Malaysia über Waldbrunn bis in die USA optimal zu verknüpfen“, führt Mosca aus. An den Rahmenbedingungen ändert sich für die Mosca-Mitarbeiter auf der ganzen Welt nichts durch die Umstrukturierung.

„Mitarbeiter werden den verstärkten internationalen Fokus vor allem dadurch spüren, dass sie deutlich mehr in weltweiten und interdisziplinären Projektteams arbeiten. Im Bereich Umreifungsband haben wir hier seit der Ausgliederung im Frühjahr 2020 schon viele positive Erfahrungen gesammelt“, berichtet Jan Wessel, Group Director Strap & Consumables.

Besonders bei wichtigen Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Automatisierung setzt Mosca künftig auf den intensiven Austausch von Best Practices. „Ideen und Lösungen, die Kollegen in Asien längst in die Tat umgesetzt haben, könnten auch in Europa oder Amerika hilfreich sein – und andersrum. Wir schauen genau hin, wo wir voneinander lernen und Prozesse aneinander angleichen können. Das schafft noch mehr Effizienz und Innovationskraft innerhalb der Unternehmensbereiche und über die gesamte Mosca-Gruppe hinweg“, ergänzt Wessel.

Über die Firma
Mosca GmbH
Waldbrunn
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