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Verschlüsse

Tetra Pak führt Tethered Caps ein

Tetra Pak wird Tethered Caps (auch nach dem Öffnen an der Flasche befestigte Verschlüsse) einführen. Der erste, der auf den Markt kommt, ist der HeliCap 26 Pro-Verschluss.
Tetra Pak wird Tethered Caps (auch nach dem Öffnen an der Flasche befestigte Verschlüsse) einführen. Der erste, der auf den Markt kommt, ist der HeliCap 26 Pro-Verschluss.
(Bild: Tetra Pak)

Parallel dazu beschleunigt das Unternehmen die Erweiterung seines Angebots an Papierstrohhalmen, um weitere erneuerbare und kohlenstoffarme Materialien in der gesamten Palette der Verpackungslösungen zu gewährleisten. Ziel ist es, ein breites Spektrum an Nachhaltigkeitsanforderungen der Kunden zu erfüllen, ohne dabei Kompromisse bei der Lebensmittelsicherheit einzugehen, und gleichzeitig das Trinkerlebnis für den Endverbraucher zu verbessern.

Lars Holmquist, Executive Vice President Packaging Solutions and Commercial Operations, Tetra Pak, sagt: "Dies sind wichtige Meilensteine auf unserem Weg zur nachhaltigsten Lebensmittelverpackung der Welt: ein Karton, der vollständig aus erneuerbaren oder recycelten Materialien hergestellt wird, vollständig recycelbar und kohlenstoffneutral ist."

Papierstrohhalm-Entwicklungen von Tetra Pak.
Papierstrohhalm-Entwicklungen von Tetra Pak.

Die Tethering-Cap- und Papierstrohhalm-Entwicklungen von Tetra Pak markieren die jüngsten Ergänzungen seines Angebots an verantwortungsvollen End-to-End-Lösungen, mit denen Hersteller ihre Ambitionen in drei wesentlichen Bereichen - Lebensmittelsicherheit, Lebensmittelabfall und Umwelt - gleichzeitig erreichen können.

Holmquist fährt fort: "Ungefähr 32 % aller Kunststoffverpackungen werden nicht gesammelt, und es kann Hunderte von Jahren dauern, bis sich Kunststoff abbaut. Wir konzentrieren uns auf Design for Recycling und verpflichten uns, in den nächsten 5-10 Jahren etwa 100 Millionen Euro pro Jahr zu investieren, um nachhaltigere Verpackungslösungen zu entwickeln. Dazu gehören Alternativen zum Ersatz von Kunststoffen auf fossiler Basis und zur Vermeidung von Littering sowie die Maximierung der Verwendung von erneuerbaren, verantwortungsvoll beschafften Materialien in unseren Verpackungen."

Diese Schritte sind auch von zentraler Bedeutung, um sicherzustellen, dass Tetra Paks Kunden in Europa in der Lage sind, die Single Use Plastics (SUP)-Richtlinie zu erfüllen, die ein integraler Bestandteil des umfassenderen Ansatzes ist, der in der Kunststoffstrategie angekündigt wurde und ein wichtiges Element des EU-Aktionsplans für die Kreislaufwirtschaft darstellt.

Mit diesem Ziel vor Augen hat Tetra Pak die Innovation im Bereich der Verschlüsse beschleunigt. Holmquist fügt hinzu: "Die große Herausforderung beim Einsatz von Tethering-Caps ist das Ausmaß der Veränderung, die dies in der gesamten Wertschöpfungskette mit sich bringt. Wenn wir allein Europa betrachten, werden mehr als 1.000 von uns gelieferte Verpackungslinien potenziell umgestellt, was mehr als 20 Milliarden Verpackungen bedeutet, die umgestellt werden sollen. Und das alles in drei Jahren, während wir die Auswirkungen auf die Betriebsabläufe unserer Kunden minimieren, das Verbrauchererlebnis optimieren und sowohl zur Minimierung von Littering als auch zur Schaffung einer Kartonverpackung mit mehr pflanzlichen und recycelten Inhalten beitragen."

Insgesamt handelt es sich um etwa 40 verschiedene Verpackungen mit Tethered-Cap. Diese Verschlüsse sollen alle als pflanzenbasierte Option verfügbar werden. Der erste, der auf den Markt kommt, ist der HeliCap 26 Pro-Verschluss. Dieses Produkt verfügt über ein neues Schraub- und Flip-Konzept mit einem selbstsichernden Scharnier, das den Schutz von Lebensmitteln sicherstellt und gleichzeitig Komfort für den Verzehr zu Hause bietet.

Über die Firma
Tetra Pak GmbH & Co. KG
Hochheim a. Main
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