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Nachhaltigkeit

Karton statt Kunststoff: Universal Electronics stellt Verpackung um

Mit der Umstellung der Verpackungen will Universal Electronics das eigene Engagement bei Umwelt- und Klimaschutz auch über den POS an kommunizieren.
Mit der Umstellung der Verpackungen will Universal Electronics das eigene Engagement bei Umwelt- und Klimaschutz auch über den POS an kommunizieren.
(Bild: STI Group)

Für die Produktrange der Marke „One for All“ entwickelte die STI Group gemeinsam mit ihrem niederländischen Partner Vlastuin ein neues Verpackungskonzept. Dieses setzt auf eine rein papierbasierte Verpackungsrange und reduziert die materialbasierten CO2-Emissionen – für das Fernbedienungsmodell „Evolve“ beispielsweise um 24 %. Doch die neue Ökoblister-Verpackungen sparen nicht nur CO2: Allein im Jahr 2020 konnten die STI Group und Vlastuin für drei „One for All“-Produkte über 20 t Kunststoff einsparen.

Nachhaltiger Verpackungs-Relaunch

Da die Fernbedienungen für den Weltmarkt in Asien produziert werden, waren die Niederlassungen der STI Group in Hong Kong und Shenzhen für das Projekt verantwortlich. Ein internationales Team von Verpackungsexperten begleitet die Entwicklung, Optimierung und Produktion nachhaltiger Verpackungslösungen vor Ort und in enger Abstimmung mit den Herstellern.

Optik, Attraktivität für die Verbraucher und natürlich der Produktschutz standen beim Relaunch im Fokus. „Der Produktschutz ist bei technischen Geräten mit empfindlichen Oberflächen immer eine Herausforderung“, erklärt Dominik Hofer, Leiter der STI Group-Niederlassungen in Hong Kong und Shenzhen. „In der Kunststoff-Blisterverpackung wurden die Fernbedienungen bisher durch einen dünnen Plastikbeutel vor Kratzern geschützt. Diesen haben wir durch Seidenpapier ersetzt – darin eingeschlagen und mit einem papierbasierten Aufkleber fixiert sind die Produkte sicher.“ Die Konstruktion der zweiteiligen Außenverpackung schützt die empfindlichen Produkte zudem bei Erschütterungen im Transportprozess.

Imagewandel im Elektronikbereich

Kräftige Farben, hochwertige Bilder und ein ansprechender Öffnungsmechanismus sollen die Verpackungsserie für die bewussten Elektronikkunden besonders attraktiv machen. Damit ist eines der wesentlichen Ziele von Universal Electronics erreicht: Das Engagement bei Umwelt- und Klimaschutz auch über den POS an ihre Kunden zu kommunizieren.

„Bereits 70 Prozent der Verpackungen, die Universal Electronics mit der STI Group umsetzt, basieren jetzt aus Karton statt aus Kunststoff. Im Markt für Elektronikzubehör ist dies einzigartig und bietet der Marke `One for All´ ein echtes Differenzierungsmerkmal“, kommentiert STI Group CEO Jakob Rinninger. „Der Relaunch ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir unsere Kunden mit der Entwicklung von nachhaltigen Verpackungen unterstützen. Als Unternehmen streben wir danach CO2 weitestgehend zu reduzieren, mit dem Ziel `Zero Net Emissions´.“

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