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Delica führt Kaffeekapseln aus erneuerbaren Polypropylen ein

Kaffeekapsel aus erneuerbarem Polypropylen-Material auf Basis von Tallöl.
Kaffeekapsel aus erneuerbarem Polypropylen-Material auf Basis von Tallöl.
(Bild: Sabic)

Im Rahmen seines Engagements für das Delizio-Kaffeekapselprojekt liefert Sabic seine zertifizierten erneuerbaren Sabic PP-Materialien an Alma Packaging zur Verarbeitung in eine Kunststofffolie, aus der die Kapseln thermogeformt werden. Delica füllt und verschließt die Kapseln, die dann über die Muttergesellschaft Migros, die größte Einzelhandels- und Supermarktkette der Schweiz, an die Verbraucher verkauft werden. Die erneuerbaren PP-Materialien von Sabic werden aus Tallöl hergestellt, einem tier- und palmölfreien Rohstoff, der nicht in direkter Konkurrenz zu den Quellen der menschlichen Nahrungsmittelproduktion steht. Das Tallöl ist ein Abfallprodukt aus dem Holzaufschlussverfahren in der Papierindustrie. Die zertifizierten erneuerbaren PP-Harze von Sabic bieten die gleiche hohe Qualität und Reinheit wie PP-Neuware, die aus fossilen Brennstoffen hergestellt wird.

"Eine von Carbotech durchgeführte Lebenszyklusstudie hat gezeigt, dass wir den ökologischen Fußabdruck unserer Delizio-Kapseln deutlich reduzieren können, indem wir unsere bisherige Hauptkomponente auf fossiler Basis durch ein erneuerbares Polypropylen-Material auf Basis von Tallöl ersetzen", sagt Ralf van den Bragt, Head of Business Unit Coffee bei der Delica AG. "Mit einem zertifizierten Anteil an nachwachsenden Rohstoffen von mindestens 65 Prozent wird die Umweltbelastung pro Kapsel um ca. 40 Prozent reduziert.

"Unsere Bio-PP-Folien mit den erneuerbaren Polymeren von Sabic bieten die gleichen komfortablen Verarbeitungseigenschaften wie herkömmliche PP-Folien und führen zu Kunststoffverpackungslösungen mit hohen CO₂-Einsparungen", ergänzt Philipp Broch, Geschäftsführer der Alma Packaging AG. "Sie können mit Kunststoffen hergestellt werden, die zu bis zu 95 Prozent auf erneuerbaren Rohstoffen basieren, wie vom Kunden spezifiziert und durch Massenbilanzierung zertifiziert.

Der Nachhaltigkeitswert bzw. -beitrag der zertifizierten erneuerbaren Polymere von Sabic wird anhand eines Massenbilanzansatzes im Rahmen des weithin anerkannten International Sustainability & Carbon Certification (ISCC PLUS) Schemas validiert. Die Massenbilanz wird ermittelt, um den erneuerbaren Anteil, der bei der Produktion und Umwandlung des Kunststoffmaterials verwendet wird, der endgültigen Anwendung zuzuordnen. Dies ermöglicht es Markeninhabern wie Migros, die nachhaltigere Wahl der Verbraucher durch den Kauf von Endprodukten, die in erneuerbaren Kunststoffen verpackt sind, hervorzuheben und zu quantifizieren. Die ISCC PLUS-Akkreditierung verifiziert, dass die Massenbilanzierung vordefinierten und transparenten Regeln folgt. Darüber hinaus bietet die Zertifizierung die Rückverfolgbarkeit über die gesamte Lieferkette der Partner vom Rohstoff bis zum Endprodukt.

Darüber hinaus hat eine Cradle-to-Gate-Lebenszyklusanalyse den Nachhaltigkeitswert bzw. den Beitrag der zertifizierten erneuerbaren Materialien von Sabic bestätigt. Von der Beschaffung des Rohmaterials bis zur Herstellung der Polymere reduziert jede Tonne des biobasierten PP- und PE-Harzes des Unternehmens die CO₂-Emissionen um durchschnittlich 4 kg im Vergleich zu fossilbasierten Neuware-Alternativen, während gleichzeitig der Verbrauch fossiler Ressourcen um bis zu 80 Prozent reduziert wird. Die Studie wurde nach ISO 14040 durchgeführt und in einer kritischen Prüfung durch Dritte validiert.

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Sabic Deutschland GmbH
Düsseldorf
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