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Thimm baut Palettierzentrum Eberswalde aus

Mit dem Ausbau des Palettierzentrum in Eberswalde konnte Thimm die Kapazitäten in der Fertigung um 30 % steigern.
Mit dem Ausbau des Palettierzentrum in Eberswalde konnte Thimm die Kapazitäten in der Fertigung um 30 % steigern.
(Bild: Thimm)

Etwa drei Monate dauerten die Umbaumaßnahmen am Standort Eberswalde an, die weitestgehend bei laufender Produktion durchgeführt wurden. Nun erstreckt sich das erweiterte Palettierzentrum des Werkes der Thimm Pack’n’display auf insgesamt 1.400 m2 Fläche und ist damit um rund 10 m in der Länge gewachsen. Ein neuer Paletteninserter des deutschen Transportsystem-Herstellers Dücker Conveyor Systems sowie eine vollautomatische Paletten-Umreifungsanlage der Firma Mosca wurden in die Produktionslinie integriert.

Michael Weber, Leiter Corporate Strategie + Marketing der Thimm Gruppe, erklärt: „Durch die Integration der neuen Systeme automatisieren und vereinfachen wir nicht nur die Transportprozesse in der Logistik. Mit dem Ausbau des Palettierzentrums haben wir die Voraussetzung geschaffen, die Kapazitäten in der Fertigung um rund 30 Prozent zu steigern sowie die Verarbeitungslinien von internen Logistikprozessen zu entlasten. Wachsende Auftragsvolumina wie beispielsweise die erhöhte Nachfrage nach doppelwelliger Wellpappe haben in der Vergangenheit zu einem vermehrten Palettenaufkommen geführt, die Weiterverarbeitung lässt sich im Werk nun effizienter abwickeln.“

Bis zu 1.500 Paletten am Tag

Einen erhöhten Durchsatz und die Möglichkeit, Stapel bis zu einer Größe von 1.600 x 2.400 mm zu verarbeiten, ermöglicht das installierte System des Paletteninserters. Bis zu zwei Stapel können gleichzeitig eingefahren, seitlich zentriert und anschließend auf der eingeschobenen Palette platziert werden. Mit einer Kapazität von maximal 1.500 Paletten am Tag kann die Durchlaufzeit der Transportprodukte verkürzt werden. Eingesetzt werden können dabei verschiedene Palettenmuster.

„Durch die Installation konnte die gesamte Inhouselogistik sowie Prozesse für die Weiterverarbeitung automatisiert und beschleunigt werden. Außerdem können durch die neue Dimension des Inserters fortan im Werk größere Formate auf mehreren Paletten automatisiert gestapelt werden“, klärt Weber über weitere Vorteile der Investition auf.
Auch die vollautomatische Umreifungsanlage des Herstellers Mosca beschleunigt die Abläufe seit der Inbetriebnahme im Eberswalder Werk: Ein High-Speed-Antrieb des Hubwagens und ein Bandanschweißgerät ermöglichen einen Palettendurchsatz von 145 Paletten/Stunde. Dabei können die Umreifungsprogramme konfiguriert und so an jedes Produkt spezifisch angepasst werden. „Mit der Investition und dem Ausbau des Palettierzentrums konnten wir verlässliche Durchlaufzeiten schaffen, Störungen wie Stillstände vermeiden und den Output der Maschinen erhöhen. Ein weiterer Vorteil ergibt sich in der Logistik: Die Stapel können mit den erneuerten Anlagen höher abgepackt werden – dies kommt der Nachhaltigkeit zugute, da wertvoller Platz beim Transport auf dem LKW bisher ungenutzt blieb“, fasst Weber zusammen. Insgesamt investierte das Unternehmen rund 1,5 Mio. Euro am Standort.

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