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Strategie Pep+: so will Pepsi-Co nachhaltiger werden

Mit seiner Strategie Pep+ will Pepsi-Co die selbstgesteckten Nachhaltigkeitsziele vorantreiben – das betrifft natürlich auch den Bereich Verpackung.
Mit seiner Strategie Pep+ will Pepsi-Co die selbstgesteckten Nachhaltigkeitsziele vorantreiben – das betrifft natürlich auch den Bereich Verpackung.
(Bild: Pepsi-Co)

Pepsi-Co hat seine Strategie Pep+ (Pep Positive) vorgestellt, mit der das Unternehmen auf eine umfassende strategische Transformation setzt, die Fragen der Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt. Pep+ soll dem Lebensmittelkonzern als Leitlinie dienen, um einen neuen Kurs für seine Geschäftstätigkeit festzulegen – das reicht von der Beschaffung der Inhaltsstoffe über nachhaltigere Wege der Herstellung und des Verkaufs seiner Produkte bis hin zur Nutzung seiner eine Milliarde Verbindungen mit den Verbrauchern jeden Tag. Um Nachhaltigkeit zum Mainstream zu machen und Menschen dazu zu bringen, Entscheidungen zu treffen, die besser für sie und den Planeten sind.

Ziele von Pepsi-Co für mehr Nachhaltigkeit

Mit Pep+ treibt das Unternehmen seine Maßnahmen und Fortschritte in drei wichtigen Bereichen voran und will so einen umfassenden Rahmen für eine Reihe von Zielen schaffen, die es sich für das Jahr 2030 gesteckt hat:
- Positive Agriculture: Pepsi-Co arbeitet daran, den Einsatz regenerativer Methoden auszuweiten, um Böden auf einer Fläche wiederherzustellen, die dem gesamten landwirtschaftlichen Fußabdruck des Unternehmens entspricht (zirka 7 Mio. ha). Außerdem setzt sich das Unternehmen für eine nachhaltige Beschaffung wichtiger Nutzpflanzen und Inhaltsstoffe ein sowie für die Verbesserung der Lebensumstände von mehr als 250.000 Menschen, die entlang seiner landwirtschaftlichen Produktionskette beschäftigt sind. Pepsi-Co unterstützt beim Aufbau einer zirkularen und integrativen Wertschöpfung durch die folgenden Maßnahmen:

  • Erreichen von Netto-Null-Emissionen bis 2040
  • Positiver Netto-Wasserverbrauch bis 2030
  • Einführung von nachhaltigeren Verpackungen in der Wertschöpfungskette, einschließlich des neuen globalen Ziels, bis 2030 die Menge an unbehandeltem Plastik pro Portion im gesamten Lebensmittel- und Getränkeportfolio um 50 % zu reduzieren. Hierzulande führt Pepsi-Co bereits bis Ende 2021 ausschließlich 100 % recyceltes Plastik (rPET) in seinen gesamten Getränkeflaschen der CSD-Getränkemarken ein. Das Lipton Ice Tea-Sortiment ist bereits seit April diesen Jahres umgestellt.

Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für Verpackungen

Ein wichtiger Schwerpunkt bei der Förderung einer positiven Wertschöpfungskette ist der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für Verpackungen in Europa. Dänemark und Finnland kündigten kürzlich an, dass sie sich neun weiteren europäischen Märkten anschließen werden, um bis 2022 auf 100 % recycelte Kunststoffflaschen für die Marke Pepsi umzustellen. Dies ist eine Weiterführung der anderen Marken im letzten Jahr, die sich wie Lipton Ice Tea bereits umgestellt haben. Dieses Vorhaben wird auch ebenfalls durch gut geführte, von der Industrie geleiteten Pfandrücknahmesysteme in vielen europäischen Märkten unterstützt, die eine Sammlung von über 90 % der Getränkeverpackungen ermöglichen.

Pepsi-Co treibt auch die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft für flexible Verpackungen durch eine Reihe von Kooperationen und Innovationsinvestitionen weiter voran. Dazu gehört die Beteiligung von Pepsi-Co an verschiedenen Sortier- und Recyclingtechnologien, einschließlich der nächsten Phase der Holy Grail-Initiative für digitale Wasserzeichen, bei der 2022 erste Tests mit Pepsi-Co-Lebensmittelverpackungen in Frankreich und Deutschland durchgeführt werden. Das Unternehmen investiert auch weiterhin in den Aufbau von Infrastrukturen für das Recycling flexibler Verpackungen, und zwar über Programme der erweiterten Herstellerverantwortung in verschiedenen Märkten sowie über direkte Investitionen in Programme wie den Flexible Packaging Fund im Vereinigten Königreich.

Einsatz von Einwegverpackungen reduzieren

Pepsi-Co will die Skalierung neuer Geschäftsmodelle fortsetzen, die wenig oder gar keine Einwegverpackungen benötigen, wozu auch das globale Sodastream-Geschäft gehört, die nach Volumen größte Sprudelmarke der Welt.

Als Teil seiner Vision will das Unternehmen auch die Transparenz für die Verbraucher erhöhen und ihnen helfen, nachhaltige Entscheidungen zu treffen: Pepsi-Co hat vor kurzem seine Teilnahme an dem von der Foundation Earth geleiteten Projekt zur Umweltbewertung auf Verpackungen angekündigt. Ziel des Projekts ist es, die Eignung verschiedener Kennzeichnungssysteme zu bewerten, die Verbraucher zu nachhaltigeren Kaufentscheidungen zu bewegen und den Lebensmittelherstellern zu mehr Umweltschutz zu verhelfen.

Nachhaltigkeit hat viele Gesicher – in unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen verschiedene Kooperationen, die die Kreislaufwirtschaft voranbringen wollen.

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