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Karlsberg Brauerei und Edeka Hessenring setzen auf Getränkedosen mit Augmented Reality | Ob Partygänger, Sportler oder Fußballfan - mit Getränkedosen lassen sich verschiedenste Kundengruppen gezielt ansprechen. Der Einsatz der neuen Technologie „Augmented Reality", der Kombination von realer Verpackung und virtueller Produktpräsentation, erweitert diese Möglichkeiten zusätzlich und eröffnet der Verpackungsbranche neue Marketingansätze.

Unter den ersten Anwendern finden sich die Karlsberg Brauerei GmbH und Edeka Hessenring. Beide nutzen die Technologie für ihre Marken „MiXery" und „Perlquell", die in Getränkedosen von Ball Packaging Europe abgefüllt werden. Damit sorgen sie bei Verbrauchern und Handel für Mehrwert.

Markttrends zufolge greifen Verbraucher bei Konsumartikeln gern zu Produkten, die neben attraktivem Inhalt oder Preisvorteilen auch einen Mehrwert an Spaß und Nutzen bieten. Dies stellt sowohl Getränke- als auch Verpackungshersteller immer wieder vor die Herausforderung, ihre Produkte ansprechend zu gestalten. Eine der neuesten Entwicklungen ist die so genannte „Augmented Reality"-Technologie (AR). Mit dieser Technologie lassen sich Alltagsgegenstände mit multimedialen Informationen verknüpfen. Zutritt zu dieser „erweiterten Realität" erhalten die Verbraucher mit einem internetfähigen Smartphone, das über eine Kamera verfügt. Scannt der Verbraucher damit den Gegenstand, öffnen sich über eine zuvor heruntergeladene Anwendung („App") auf dem Display Zusatzinformationen in Echtzeit. Die AR-Technologie verfügt dabei über einen entscheidenden Vorteil: Sie ist unsichtbar. „Damit kann jedes Logo oder jeder Gegenstand zum Auslöser werden, ohne Änderungen am ursprünglichen Design zu erfordern", erklärt Gerlof Toenhake, Director Marketing bei Ball Packaging Europe. „Das spart Kosten und Zeit."

Virtuelles „Sprudeltier" sorgt für Spannung und Spaß
Vorteile, die Edeka Hessenring bei der Markteinführung der neuen Perlquell-Dose „Cool Cola-Orange" für sich nutzt: Wer sein Smartphone auf das auffällige Design - den charakteristischen Reißverschluss der Perlquell-Softdrinks - richtet, lernt das „Sprudeltier" kennen. Mit dieser virtuellen Kunstfigur lassen sich witzige Fotos machen, die man später über soziale Netzwerke mit Freunden teilen kann. „Das tanzende Sprudeltier weckt Interesse und sorgt für Spannung und Spaß bei jungen Konsumenten", so Toenhake. „Damit ist diese Promotion-Aktion ein echter Kaufanreiz."

Edeka Hessenring präsentierte die neue 33-cl-Sleek-Dose von Ball beim Ende August stattfindenden Händlertag. Die neue Geschmacksrichtung ist bereits testweise als Multipack im innovativen dreieckigen Sixpack von Smurfit Kappa Baden Packaging und als Einzeldose in vielen Edeka-Märkten präsent.

Mehr erleben mit „MiXery" in Dosen
Die führende Position ihrer Marke „MiXery" im Markt der Biermischgetränke verteidigt die Karlsberg Brauerei mit ausgefallenen Marketingideen: Der neueste Coup ist dabei der „X-Locator". Mit diesem ortsgebundenen Service erhält der registrierte Nutzer Informationen zu angesagten Locations in der Umgebung, kann seinen Standort markieren und diesen Freunden mitteilen. Sämtliche Informationen lassen sich über soziale Netzwerke verbreiten. War der X-Locator zunächst lediglich als normaler Download verfügbar, steht er nun erstmals auch via AR-Anwendung bereit. „Wir sind eine innovative Brauerei und MiXery eine innovative sowie führende Marke im Biermischbereich", erklärt Jens Winnemann, Marketingleiter Nationale Marken der Karlsberg Brauerein. „Diese Position wollen wir halten und sind deshalb stets auf der Suche nach neuen Entwicklungen." Diese Strategie zahlt sich aus: Nach Angaben des Marktforschungsinstituts AC Nielsen führte MiXery in der Periode Januar / Februar 2011 das Ranking im Bereich Biermischgetränke mit 18,5 Prozent klar an.

Getränkedosen mit „Augmented Reality"
Aus Sicht der Getränkeproduzenten bietet die Metallverpackung gegenüber anderen Gebinden besonders viele Marketingoptionen - ein Vorteil, gerade bei der Ansprache junger Konsumenten: „Die Getränkedose gilt als Trendsetterin unter den Verpackungen und gewinnt wieder stärker an Bedeutung", so Toenhake. Die aktuellen Zahlen belegen diesen Aufwärtstrend: 2010 stieg der Absatz an bepfandeten Getränkedosen um 46 Prozent auf 930 Millionen Getränkedosen. Laut einer aktuellen Konsumentenbefragung des Marktforschungsinstituts Nielsen schätzt knapp die Hälfte der Verbraucher vor allem die Convenience der Metallverpackung. So lässt sie sich beispielsweise schnell kühlen - ein entscheidendes Kriterium für hohen Trinkgenuss. Außerdem ist die Dose ein ideales Freizeitgebinde, das leicht zu transportieren und unzerbrechlich ist. Hinzu kommt: Da sich Getränkedosen beispielsweise rundum bedrucken lassen, eignen sie sich besonders gut für AR-Anwendungen.

Im Vergleich zu PET- oder Glasflaschen, die etikettiert werden, bieten sie so mehr Oberfläche für Markeninformation und -design. Diese ist nötig, um beispielsweise ein Logo in entsprechender Größe abzubilden, das vom Smartphone problemlos gescannt werden kann und die gewünschte Anwendung auslöst. „Wir entwickeln unsere Getränkedosen in allen Bereichen stetig weiter, um den Marktanforderungen gerecht zu werden", erklärt Toenhake das Erfolgsgeheimnis der Metallverpackung. „Mit neuen Technologien wie Augmented Reality steigern wir das Potenzial von Getränkedosen weiter - und tragen damit dazu bei, aus einem Produkt ein Erlebnis zu machen.

Für Sie entscheidend
Augmented Reality

Mit Augmented Reality (Erweiterte Realität) lässt sich die reale Welt mit multimedialen Informationen anreichern. In Echtzeit werden dabei über die gerade betrachtete reale Welt dreidimensionale Fotos, Videoclips oder Spiele geblendet, die beispielsweise mit einem internetfähigen Smartphone abgerufen werden können.

Ball Packaging Europe
Ball Packaging Europe ist einer der führenden Getränkedosenhersteller Europas mit 2.600 Mitarbeitern und zwölf Produktionsstandorten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Polen und Serbien. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Ball Corporation, die hochwertige Metallverpackungen für die Getränke-, Lebensmittel- und Haushaltswarenindustrie herstellt. Darüber hinaus liefert die Ball Corporation Luft- und Raumfahrttechnik sowie andere Technologien und Dienstleistungen vorwiegend an die US-amerikanische Regierung. Die Ball Corporation und ihre Tochtergesellschaften beschäftigen weltweit mehr als 14.000 Menschen und erwirtschafteten 2010 einen Umsatz von über 7,6 Milliarden US-Dollar.

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