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Neben automatisierten Prozessen ist dabei auch die Integration des Menschen in moderne Arbeitsabläufe von Interesse. „Mit diesem Preis wollen wir sowohl junge als auch erfahrene Erfinder sowie Studenten fördern und gezielt auffordern, Ideen zu entwickeln", skizziert Dr. Kurt Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter, die Zielsetzung des Wettbewerbs. In der Zukunft werden sich automatisierte und manuelle Produktionsprozesse zum Teil deutlich von den heutigen unterscheiden. Die Produktion der Zukunft ist ressourcenschonend, realisiert wechselnde, meist geringe Stückzahlen und stellt neue Produkte her. Die Produktionstechniken und Fertigungsschritte von morgen sind daher auf eine effiziente Handhabungstechnik angewiesen.

Schmalz sucht im Wettbewerb nach Handhabungslösungen, die Werkstücke in allen Branchen effizient, sicher und dynamisch greifen. Als Beispiel nennt der Vakuum-Spezialist die Handhabung faserverstärkter Kunststoffe. „Mit dem Trend zur Elektromobilität wächst die Bedeutung des Leichtbaus und damit verbunden die Handhabung von textilen Halbzeugen. Hierfür sind spezielle Greifer erforderlich. Uns interessiert beispielsweise, wie solche Greifer in Zukunft aussehen könnten", so Dr. Schmalz.

Die innovativste Idee bei diesem Wettbewerb prämiert Schmalz mit 4.000 Euro. In einer weiteren Kategorie vergibt das Unternehmen für die beste Idee eines Studenten einen Sonderpreis: ein vierwöchiges Praktikum inklusive einem Gehalt von 3.000 Euro. Auch Studentengruppen können ihre Ideen einreichen. Wird diese zur innovativsten Idee in der Kategorie „Studenten" ausgewählt, erhält die Gruppe ein Vakuum-Testset sowie einen Vakuum-Grundlagenlehrgang bei Schmalz. Ein Abendprogramm mit Brauereibesichtigung und Schwarzwaldvesper rundet den Lehrgang ab. Darüber hinaus erhält die Gruppe 1.000 Euro für ihre Teamkasse.

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2014. Eine Fachjury mit renommierten Vertretern aus Industrie und Wissenschaft wird die Ideen anschließend sichten und bewerten. Die Sieger werden während der Fachmesse Motek in Stuttgart Anfang Oktober ausgezeichnet.

(dw)

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