Coca-Cola hat einen Prototypen einer Papierflasche vorgestellt.

Coca-Cola hat einen Prototypen einer Papierflasche vorgestellt. (Bild: Coca-Cola)

Bis 2030 soll für jede Dose oder Flasche, die Coca-Cola verkauft, eine Dose oder Flasche gesammelt und recycelt werden, so das erklärte Ziel des Unternehmens. Gleichzeitig soll dabei neu eingesetztes Verpackungsmaterial reduziert und nur noch Verpackungsmaterial eingesetzt werden, dass zu 100 Prozent recycelbar ist. Dies teilte Coca-Cola mit.

In Zusammenarbeit mit dem Joint-Venture Paboco, das aus den Unternehmen Billerudkorsnäs, Alpla und dem Start-up Ecoxpac besteht, hat Coca-Cola nun einen Prototypen der ersten Generation einer Papierflasche entwickelt. Stijn Franssen, EMEA R&D Innovationsmanager Verpackung bei Coca-Cola, sagt: "Unsere Vision ist es, eine Papierflasche zu entwickeln, die wie jedes andere Papier recycelt werden kann. Dieser Prototyp ist der erste Schritt, dies zu erreichen." Eine Papierflasche erschaffe ganz neue Möglichkeiten der Verpackung und Franssen zeigt sich überzeugt, "dass Papierverpackungen eine Rolle in der Zukunft spielen."

Bis es soweit ist, muss die Entwicklung der Papierflasche weiter verbessert werden, denn der Prototyp enthält derzeit noch einen Anteil Plastik. So besteht die erste Generation Papierflasche außen aus Papier, hat aber einen Plastikverschluss und innen eine Barriere aus Plastik. Das dafür verwendete Plastik besteht aus 100 Prozent aus recyceltem Plastik und lässt sich laut Coca-Cola nach der Verwendung erneut recyceln. "Als nächstes müssen wir eine Lösung finden, die ohne Plastikbarriere funktioniert", sagt Franssen.

Wie alle anderen Verpackungen auch, muss eine Papierflasche dieselben Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllen, die derzeit an Lebensmittelverpackungen gestellt werden. Franssen und sein Team testen den Prototypen daher ausführlich im Labor, um zu sehen, wie sich die Papierflasche im Kühlschrank verhält, wie robust sie ist und wie gut sie das Getränk im Inneren schützt.

"Wir denken auch darüber nach, wie Konsumenten auf die Papierflasche reagieren werden", so Franssen. Auch wann und wo die Papierflasche verkauft werden soll und wie sie recycelt werden kann, wird derzeit im Unternehmen überdacht.

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