Weißblech auch im Zivilbereich

Das renommierte Nachschlagewerk, die „Encyclopaedia Britannica“ aus Chicago, schrieb bereits vor 1900: „Man kann wahrscheinlich behaupten, dass die Methode der Nahrungskonservierung in Weißblechdosen von Durand (England) und die Technik von Appert (Frankreich) eine der größten Erfindungen aller Zeiten ist.“

Die von den deutschen Blechdosenherstellern Schmalbach und Züchner parallel entwickelten Schwarzblechdosen ohne Zinnauftrag in lackierter Ausführung waren in puncto Korrosionsbeständigkeit, Dichtigkeit und Schweißbarkeit nicht so gut wie Weißblech. So war die Dichtigkeit der Nähte bei der Appertschen Variante der Konservierung von größter Bedeutung. 

Mit der Währungsreform 1948 gab es im Zivilbereich auch mit internationaler Unterstützung immer mehr Weißblechdosen für hochwertige hitzesterilisierte Lebensmittel wie Fleischvarianten und Gemüse, die sich im neuen Discountmarkt im Design der damaligen Markenklassiker durchsetzten.

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