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(Bild: LVDESIGN – Fotolia)

Fraunhofer IVV berät und begleitet Unternehmen mit modularen Programmen bei der Neuentwicklung, Optimierung oder Fehlerdiagnose von Verpackungssystemen. Mit mathematischen Shelf Life Modellen, mit denen Mitarbeiter die Haltbarkeit von Produkten berechnen, erhalten Kunden laut Institut schnell und umfassend, auch ohne experimentellen Aufwand, aussagekräftige Antworten zu einer optimalen Verpackung sowohl von technischen Produkten als auch von Lebensmitteln. Statistische Methoden beurteilen die Vertrauenswürdigkeit der Prognosen.

Maßgeschneiderte Verpackung für maximale Haltbarkeit

Aus langjährigen Forschungsarbeit sowohl auf dem Gebiet Lebensmittel als auch auf dem Gebiet Verpackung stehen Fraunhofer IVV umfangreiche Datensätze zu verschiedenen qualitätsbestimmenden Faktoren zur Verfügung. Damit ist es möglich, im Baukastensystem komplexe Qualitätseinflüsse interdisziplinär zu kombinieren und daraus die Haltbarkeit eines Lebensmittels modellieren. Für die Simulation berücksichtigen die Wissenschaftler Daten aus verschiedenen Prozessen wie Veränderung der intrinsischen Qualitätseigenschaften (beispielsweise Geschmack, Geruch), mikrobiologische Prozesse im Lebensmittel, Prozessabläufe im Kopfraum der Verpackung und charakteristische Materialeigenschaften der Verpackung.

Schneller zum Ergebnis mit Software, Datenbank und Know-how

Grundlage für die Haltbarkeitsprognosen sind die exklusiv am Fraunhofer IVV erstellten Simulationen. Diese basieren auf stets aktuellen Datenbanken und mathematischen software-basierten Modellen. Der Kunde formuliert die Anforderungen für das Packgut, Fraunhofer führt eine Shelf-life Simulation durch, in der in kurzer Zeit verschiedene Verpackungsszenarien berechnet und validiert werden.

Die Modelle funktionieren nach dem Baukastenprinzip und werden flexibel an die konkreten Vorgaben angepasst. Bereits bei geringer Datenlage ist es laut Institut möglich, zuverlässige Aussagen zu treffen und zusätzlich deren statistische Sicherheit zu ermitteln.

Anwendungsbereiche 

  • Im Verpackungsbereich für Lebensmittel, insbesondere bei der Anwendung von MAP
  • In der Pharma- und Kosmetikindustrie
  • Im Verpackungsbereich für technische Produkte
  • Als Hilfestellung bei der Auswahl bzw. Neugestaltung eines Packstoffes
  • Für die Entwicklung neuer Packstoffe inklusive aktiver Verpackungen
  • Zur Planung von Transportketten
  • In der Qualitätskontrolle

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Fraunhofer IVV Institutsteil Verarbeitungstechnik

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