Abfüllanlage Optima

Von links nach rechts: Hans Bühler, geschäftsführender Gesellschafter der Optima Gruppe, erläutert Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Jutta Niemann (MdL, Bündnis 90/Die Grünen) und Harald Ebner (MdB, Bündnis 90/Die Grünen) die Funktionsweise einer pharmazeutischen Abfüllanlage. (Bild: Optima)

Der Geschäftsbereich Optima Pharma erweitert damit seine Produktionsfläche für die Montage, Inbetriebnahme und Qualifizierung von pharmazeutischen Abfülllinien um mehr als 4.000 qm. Zudem wurden neue Büroarbeitsplätze geschaffen. Nach nur sieben Monaten Bauzeit konnten die ersten Linien montiert werden. Optima Pharma kommt damit dem Wunsch der Kunden nach und baut das erfolgreiche CSPE-Verfahren für einen schnellen und sicheren Produktionsstart der integrierten Abfülllinien mit Isolatoren und Gefriertrocknern weiter aus. In den Neubau investiert Optima einen zweistelligen Millionenbetrag.

„Unsere Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen unseres Unternehmens bieten den perfekten Rahmen für die Einweihung des CSPE-Center II“, sagt Hans Bühler, geschäftsführender Gesellschafter der Optima Unternehmensgruppe. Im Rahmen des Events, zu dem zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik geladen waren, wurde der Neubau eingeweiht. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann reiste eigens zur Einweihung an und gratulierte zum 100-jährigen Jubiläum. „Mit dieser Investition bekräftigen wir erneut unser Bekenntnis zum Standort Schwäbisch Hall und schaffen voller Zuversicht die Voraussetzungen für weiteres Wachstum“, so Bühler. Der Neubau wurde trotz Pandemie und Materialknappheit in der Baubranche in einer Rekordzeit von nur zwölf Monaten fertiggestellt. „Unserem Architekten Rolf Blank und allen beteiligten Firmen und Behörden gilt unser Dank und unsere Anerkennung für diese Meisterleistung“, betont Bühler. Die Montage, Inbetriebnahme und Qualifizierung von Anlagen war bereits nach einer Rekordzeit von nur sieben Monaten, ab Dezember 2021, möglich.

CSPE 2.0: In Bestzeit zum Produktionsstart

„Im Rahmen von CSPE 2.0 wird der Integrationsgrad noch höher werden. Arbeiten, die bislang typischerweise auf der Baustelle des Kunden stattfanden, werden wir in noch größerem Umfang bereits in einem unserer CSPE-Center leisten“, sagt Gerhard Breu, Chairman der Optima Pharma Division. Das Comprehensive Scientific Process Engineering (CSPE) beschleunigt die Abläufe von der Anlagenkonzeption bis zum Produktionsstart. Ein wesentlicher Teil davon sind umfassende Prozesssimulationen sowie integrierte Werksabnahmen von Gesamtanlagen. So können nun neben Füll- und Verschließanlagen sowie Isolatoren auch Gefriertrocknungsanlagen aufgebaut, unter realitätsnahen Bedingungen und als funktionierende Gesamteinheit getestet werden. Als Gesamtsystemanbieter wickelt Optima Pharma nun weitere Qualifizierungsmaßnahmen im eigenen Haus ab, unter anderem wesentliche Teile der Zyklusentwicklung. So reduziert sich der Zeitaufwand zwischen Installations- und Produktionsstart beim Kunden vor Ort erheblich, die Zeit von der Produktentwicklung bis zur Markteinführung wird für die Kunden insgesamt verkürzt.

Für Optima bedeutet der Neubau kurze Wege, eine Bündelung der Kräfte und effiziente Betriebsabläufe. Die Erfahrungen aus dem Betrieb des CSPE-Centers I flossen in die Gestaltung ein und führten zu weiteren Optimierungen. Der Neubau ist um 25 % größer ausgelegt und bietet noch mehr Platz für die großen Turnkey-Linien. Die Produktionsfläche von Optima Pharma wird damit um mehr als 4.000 qm erweitert. Zusammen mit dem angeschlossenen, dreistöckigen Bürogebäude umfasst der Neubau 7.000 qm.

Lichtdurchflutet und energieeffizient

Der Arbeitskomfort für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entspricht höchsten Standards. So bietet das lichtdurchflutete, mit transparenten Glasfassaden versehene Gebäude ganzjährig angenehme Temperaturen – sowohl in der Halle als auch im Bürotrakt. Eine energieeffiziente Betonkernaktivierung heizt und kühlt die Montagehalle, eine leistungsfähige Heiz- und Kühldecke reguliert die Temperatur im Bürogebäude.  In den Büros finden bis zu 150 Mitarbeiter Platz. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie von Optima wurde das energiesparende Gebäude nach der Energieeffizienzhaus-Stufe 55 errichtet und wie der Großteil der Firmengebäude in Schwäbisch Hall an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Schwäbisch Hall angeschlossen. Hierdurch bezieht Optima regenerativ erzeugte Fernwärme. Photovoltaikanlagen werden auf dem Dach installiert und speisen Strom in das öffentliche Netz ein. Die Parkflächen werden mit E-Ladensäulen versehen.

Expansion im Geschäftsbereich Pharma

Optima Pharma hat im Juni 2019 das erste CSPE-Center I am Hauptsitz in Schwäbisch Hall eingeweiht. Seitdem ist das CSPE-Center I vollständig ausgelastet. Am Standort von Optima Pharma in Gladenbach-Mornshausen in der Nähe von Marburg (Hessen) wurde die bestehende Fläche für die Montage, Inbetriebnahme und Qualifizierung mehrgeschossiger Gefriertrocknungsanlagen im vergangenen Jahr um mehr als 50 % erweitert. Bei der Optima Tochtergesellschaft Metall+Plastic in Radolfzell am Bodensee ist ein Erweiterungsbau mit Büro- und Montagefläche geplant. Die Isolatoren und Reinraumtechnologien von Metall+Plastic sind für die aseptische Verarbeitung pharmazeutischer Produkte von essenzieller Bedeutung. So ist Optima Pharma in der Lage, integrierte Gesamtlösungen aus einer Hand zu liefern. Sollte sich das starke Wachstum fortsetzen, kann das CSPE-Center II in Richtung Süden um ein weiteres CSPE-Center erweitert werden.

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