Unter anderem geht es beim 2. Packaging Valley Makeathon um die die Mensch-Roboter-Kollaboration.

Unter anderem geht es beim 2. Packaging Valley Makeathon um die die Mensch-Roboter-Kollaboration. (Bild: Packaging Valley)

Acht Standorte, acht Projektpartner und acht unterschiedliche Themen versprechen zwei spannende Tage während des 2. Packaging Valley Makeathon. Mit dabei sind Unternehmen aus dem Verpackungsmaschinenbau sowie Forschungsinstitute. Die Themen reichen von Nachhaltigkeitsfragen bis hin zu innovativen Lösungen für digitale und effiziente Prozesse. Den Unternehmen, aber auch den Teilnehmenden sollen die beiden Tage interessante Einblicke in Unternehmensprozesse, neue Perspektiven, neue Kontakte, ein Fuß in die Tür und Mitgestalten an der Zukunft bieten.

Eingeladen sind Studierende, Berufseinsteigende oder Leute mit Berufserfahrung – technikaffine Köpfchen mit Tüftler- und Macher-Gen. Dabei müssen sie nicht aus der Verpackungsbranche kommen. Was sie mitbringen sollten, ist Interesse an nachhaltigen Wirtschaftsprozessen sowie innovativen und digitalen Lösungen. An zwei Tagen wird dann getüftelt, Ideen ausgetauscht, programmiert, gebastelt und gepitcht.

„Dass daraus mehr werden kann, hat schon das erste Event dieser Art im letzten Jahr gezeigt. Patente wurden angemeldet und neue Talente gewonnen. Wir sind also gespannt, welche Ergebnisse dieses Jahr herauskommen, welche Projekte weiterverfolgt werden oder wer sogar bei den Unternehmen an Bord kommt,“ erklärt Martin Buchwitz, Geschäftsführer des Packaging Valley.

Die Themen im Überblick

  1. Wie kann die Maschinenbedienung der Zukunft aussehen, fragt sich der Verpackungsmaschinenbauer Harro Höfliger aus Allmersbach im Tal. Die Arbeitswelten verändern sich. Maschinen werden zunehmend automatisiert. Umso wichtiger wird die Frage, wie eine sichere und effiziente Bedienung gewährleistet werden kann.
  2. Am Standort Waldbrunn dreht sich alles um den Green Digital Twin. Konkret geht es um das minimieren des CO2-Fußabdrucks mithilfe von digitalen Lösungen. Der dortige Gastgeber, das Umreifungsunternehmen Mosca, wurde erst vor Kurzem als nachhaltigster Maschinen- und Anlagenbauer ausgezeichnet.
  3. Syntegon, ehemals Bosch Packaging Technology, aus Waiblingen beschäftigt sich mit dem Digitalen/Mechatronischen Maschinen-Logbuch. Hier sind digitale und automatisierte Lösungen gefragt sowie mögliche Erweiterungen durch Sensorik-Lösungen.
  4. Wie nachhaltige Beschaffung langfristig aussehen kann, steht im Mittelpunkt beim Schwäbisch Haller Verpackungsunternehmen Optima. Zwei Tage lang wird hier an konkreten Zukunftsmodellen für die Themenbereiche der nachhaltigen Beschaffung „Grüne Logistik, Umweltmanagement mit Fokus auf den Bereich Abfall & Gefahrstoffe und Lieferkettengesetz“ getüftelt und entwickelt.
  5. Im Virtual Dimension Center in Fellbach heißt das Thema „Mixed Reality für hybrides Prototyping im Verpackungsmaschinenbau“. Die Teilnehmenden entwickeln ein Mixed-Reality-Modell einer Verpackungsmaschine aus digitalen (in Virtual Reality) und physischen Elementen, die sich bereits in ganz frühen Phasen der Maschinenentwicklung visuell und haptisch erproben und optimieren lassen.
  6. Mit der digitalen Erfassung von Etiketten und Beurteilung von Verpackungen beschäftigt sich das Projekt von Zebra Engineering am Standort Heilbronn. Sie nutzen die beiden Tage, um die häufig eingesetzte Hardwarevarianz der Kunden zu reduzieren. Effizientere Prozesse sind das Ziel.
  7. An der Hochschule Kempten erwarten die Studierenden im Labor Kuka – Digitale Fabrik und dem Wittenstein-Labor für Mechatronik Aufgaben, die von Firmen aus dem Packaging Valley gestellt werden. Die Studierenden können auf die in den Laboren vorhandenen Technologien wie Industrieroboter, Roboter für Mensch-Roboter-Kollaboration, KI-basierte Bildverarbeitungssysteme und 3D-Drucker zurückgreifen. Es wird somit innerhalb der zwei Tage darum gehen, eine automatisierte Lösung mit Robotereinsatz für konkrete Aufgaben aus der Verpackungstechnik zu entwickeln und einen Demonstrator im Labor zu realisieren.
  8. Die „Stiftung Digitalisierung, Bildung und Qualifikation (DBQ)“ und das Start-up Kimoknow unterstützen am Standort beim KIT-IMI in Karlsruhe bei der Umsetzung von KI-Anwendungen aus der Cloud. Der effiziente Informationsfluss nach Konzepten der Digitalisierung und Industrie 4.0 ist entscheidend für die Anbindung von KI-Anwendungen in Industrieumgebungen. Es werden KI-Cloud-Anwendungen in einer Shopfloor-Umgebung mit verschiedensten Hard- und Software-Komponenten prototypisch umgesetzt.

Auf den Social-Media-Kanälen von Packaging Valley ist in den nächsten Tagen noch mehr über die Themen zu erfahren. Die Anmeldung ist aber bereits jetzt schon möglich. Alle wichtigen Informationen rund um den Packaging Valley Makeathon sind zu finden unter: https://www.packaging-valley.com/makeathon

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